Paris war für die Stockerauer keine Reise wert. Für den Verein Kumgang Stockerau gabs in französischer Hauptstadt wenig zu holen.

Von Lena Förster. Erstellt am 27. November 2019 (02:51)
Das Team Niederösterreich mit Kämpfern aus Stockerau bei den French Open in Paris. Am Bild (von links nach rechts): Nina Reinsperger, Carolina Würkner (Dangun Austria), Emma Wasinger, Karin Träxler (Dangun Austria), Christopher Krejca, Tobias Kasparek (TKD Baden), Gerhard Reinsperger,Savo Kovacevic (Tangun Tulln), Martin Beranek, Marcel Gnant und Fabian Koller.
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Bei den in Paris ausgetragenen French Open in der Disziplin Poomsae starteten die Sportler von Kumgang Stockerau als Teil des Teams Niederösterreich.

Die Reise nach Frankreich stand aber von Beginn an unter keinem guten Stern: Schon ein paar Tage vor dem Turnier verletzte sich Fabian Koller an der Hand. Da jede schnelle, kraftvolle Technik schmerzte, konnte er beim Formenlauf nicht überzeugen und scheiterte in der ersten Runde.

Auch für Marcel Gnant war in der Juniorenklasse nach der ersten Runde Endsta tion: Leichte Gleichgewichtsprobleme bei den hohen Kicks brachten ihm hohe Punkteabzüge. Gerhard Reinsperger zeigte mit Platz sechs in der Klasse Unter-60 hingegen eine solide Leistung und konnte sich im Mittelfeld platzieren.

Für Emma Wasinger und Richard Krejca, beide in der Altersklasse 12 bis 14 im Einsatz, war es erst der erst zweite internationale Wettkampf. Beide konnten sich im Vergleich zu ihrem Debüt bei den Croatia Open Poomsae im Oktober deutlich steigern.

Zehenbruch sorgte für ein schnelles Ende

Für die größte Hoffnung aus Sicht von Kumgang, Nina Reinsperger (Klasse U30 weiblich), war der Wettkampf schon vorbei, bevor er überhaupt begonnen hatte: Beim Aufwärmen zog sie sich einen Bruch an einer Zehe zu, der ein Antreten unmöglich machte. Wie schon beim letzten Wettkampf wäre ihre Auftaktgegnerin die amtierende Europameisterin gewesen. Auch der Paarbewerb, bei dem sie bei den Croatia Open gemeinsam mit Savo Kovacevic von Tangun Tulln die Silbermedaille gewann, blieb ihr verwehrt.