Wöber holte Titel nach Korneuburg. Nachwuchskämpferin Julia Wöber (16) eroberte in Innsbruck österreichischen Meistertitel.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 28. Oktober 2014 (09:17)
Nehmerqualitäten. Julia Wöber (links) vom Taekwondoverein Sonbae Korneuburg musste bei den Österreichischen Meisterschaften in Tirol nicht nur einstecken, sondern konnte auch ordentlich austeilen. Der Lohn: Gold bei den Juniorinnen.
NOEN, Sonbae
Am Samstag fanden in Innsbruck die österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften im olympischen Tae-kwondo statt. Das Sonbae-Wettkampfteam Wolkersdorf/Korneuburg war mit einer kleinen, aber feinen Abordnung ebenfalls in Tirol.

Schnögl mit sensationellem Silber

Julia Wöber, Thomas Schnögl (beide Korneuburg) und Jasmin Gindl (Obersdorf) wurden dabei von von Helmut Ganglmayer, Mirza Zenkic und Sonbae-Obmann Bernhard Ungrad betreut. Das Team reiste bereits am Vortag an, um gut ausgeruht an den Start zu gehen. Insgesamt wollten sich an diesem Tag fast 300 Sportlerinnen und Sportler im Taekwondo messen und ihr Bestes zeigen.

Als Erster war Schnögl (16) an der Reihe, der sich als Junior bis 73 kg mangels Gegner in seiner Klasse in der höheren Gewichtsklasse (bis 78 kg) behaupten musste. Trotz der deutlichen Gewichtsnachteile reichte es am Ende sensationell zu Platz zwei.

Wöber dominierte Finale von Beginn weg

Gindl traf in der Klasse Seniorinnen bis 53 kg auf eine alte Bekannte, die international erfolgreiche Lokalmatadorin Christina Schönegger. Diese ließ auch keinen Zweifel an ihrem Anspruch auf den Titel.

Für den größten Erfolg sorgte aber Wöber: Sie stand im Finale in der Klasse Juniorinnen bis 55 kg und musste sich dort gegen die Salzburgerin Julia Stallinger behaupten. Die 16-Jährige dominierte den Kampf von Beginn an und sicherte sich den Sieg. Neben Gold darf sich Wöber nun Österreichische Meisterin in der Nachwuchsklasse nennen!