UTC Stockerau: Aufstieg in Schlagweite. Stockerauer Landesligadamen stehen nach Sieg im Schlager vor der Bundesliga-Tür.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 30. Juni 2020 (13:02)
Brav den Abstand eingehalten: derNachwuchs des SC Stockerau.
privat

Der UTC Stockerau hatte am Wochenende allen Grund zur Freude. Schon am Freitag gewannen die Senioren über 60 gegen Kirchberg am Wagram mit 5:2, und die restlichen Teams zogen am Wochenende nach: So gewannen die Herren gegen Tulln mit 7:2, und auch die Damen, deren Ziel der Aufstieg in die Bundesliga ist, spielten groß auf. Sie schlugen den Favoriten auf Meisterschaft, Wiener Neudorf, mit 4:3, dadurch rückte der Aufstieg in die Bundesliga für die Mannschaft in greifbare Nähe.

„Es schaut für die Meisterschaft sehr gut aus“, freute sich Präsident Leopold Weber. Damit hat er recht: Zwei Spieltag vor dem Ende der Saison liegen die Lenaustädterinnen mit Nummer eins Marlies Szupper, Stephanie Vock, Marlene Matzinger, Natasa Kosanin und Kathrin Weinwurm punktegleich mit dem UTC Madainitennis an der Spitze. Bereits diesen Samstag um 14 Uhr kommt es zum direkten Duell in Stockerau. „Wir haben es jetzt selbst in der Hand, ich hoffe, die Mädels behalten die Nerven“, so Weber.

Der 3:0-Sieg der U15-Mädchen gegen Gänserndorf machte das Wochenende für den UTC schließlich perfekt.

Doch auch der SC Stockerau war am Wochenende im Einsatz. So trafen am Sonntag alle vier U11-Mannschaften des Vereins aufeinander, und die U8 absolvierte einen gemein samen Trainingstag. „Wir sind eigentlich einer der wenigen Vereine, die in der U11 vier Mann schaften haben“, erklärte Trainerin Nicole Gmeiner-Remis
die besondere Situation voller Stolz.

Dabei gewann Stockerau eins mit 3:0 gegen Stockerau zwei. Im zweiten Spiel gewann die dritte Mannschaft mit 3:0 gegen die vierte. Gmeiner-Remis war aber mit der Leistung aller ihrer Schützlinge zufrieden: „Es zeugt von konditioneller Fitness, dass sie die Spiele in der Hitze so gut durchgehalten haben. Alle haben ganz super gekämpft, und was noch viel wichtiger war, alle hatten ihren Spaß.“

Die Damenmannschaft in der Kreisliga Nordost absolvierte ihre Partie bereits am Samstag, sie verlor gegen Ravelsbach-Maissau mit 2:5. Dabei hielt man aber gegen die starke Mannschaft aber gut mit: „Es war knapper, als das Ergebnis aussieht“, erklärte Gmeiner-Remis. „Jetzt geht es darum, einfach weiterzumachen, dann kommen die Siege von selbst.“