Heiße Wochen warten auf UTTC Stockerau. Der UTTC Stockerau geht ungeschlagen und als Favorit in das Bundesliga-Finalturnier. Davor wartet noch der Europacup.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 17. April 2019 (04:25)
TT/Mario Wanderer
Spielte einenbärenstarken Grunddurchgang in der 1. Bundesliga für den UTTC Stockerau:RoutinierChen Weixing.

 1. Bundesliga Herren

 Der UTTC Stockerau beendete am Sonntag mit dem 4:2-Sieg über den KSV HiWay Grill Kapfenberg den Grunddurchgang mit 13 Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen. Im Halbfinale trifft man Ende Mai beim großen Bundesliga Finalturnier auf Walter Wels. „Dort ist der Staatsmeistertitel unser großes Ziel“, betont Stanislaw Fraczyk, der sportliche Leiter, selbstbewusst.

Das Duell mit den Kapfenbergern war übrigens auch eine mögliche vorweggenommene Finalkon stellation. In dieser waren Oleksandr Didukh und Chen Weixing für die Steirer nicht zu biegen. Beide gewannen ihre Einzelpartien und bescherten ihrem Team damit den 4:2-Heimerfolg. Aber bereits in knapp zwei Wochen wartet ein weiteres Saison-Highlight: Am Dienstag, 30. April, um 17.30 Uhr empfangen die Lenaustädter in der Stani-Fraczyk-Arena den ungar ischen Top-Verein Celldömölk zum Rückspiel der Superliga. Das Hinspiel fand bereits diesen Dienstag (Anm.: nach Redaktionsschluss) in Ungarn statt. Für Fraczyk eine einmalige Chance für seine Stockerauer, „erstmals in unserer 72-jährigen Vereinsgeschichte einen europäischen Titel zu gewinnen.“

 2. Bundesliga Herren

Mit einem knappen 4:6 gegen Meister Pottenbrunn ging für den TTV Sierndorf das Kapitel Tulln zu Ende. Zum letzten Mal schlugen nämlich die Siern dorfer Bundesligaspieler in der NMS Tulln auf, ab dem neuen Schuljahr geht es wieder in der alten bzw. neuen Heimhalle der Volksschule weiter. „Ich möchte mich beim TTV Tulln für die Bereitstellung der Halle in der heurigen Saison herzlich bedanken. Ebenso gratuliert der TTV Sierndorf dem TTV Tulln zum Gewinn des Landesliga-Meister titels, und wir freuen uns besonders, dass mit Michael Kufmüller auch ein Landesligameister aus Sierndorf kommt“, so Sierndorf-Obmann Albert Wilder.