Stockerauer Juniorengymnastin stark in Afrika

Erstellt am 27. Mai 2023 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
Turnsport  Rhythmische Gymnastik FAC Gitti-City Stockerau
Foto: ÖFT
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Die Stockerauerin Anna Scheidl nahm mit einer österreichischen Abordnung erfolgreich an einem Top-Bewerb auf Mauritius teil.

Diese weite Reise hat sich super gelohnt: Österreichs beste Junioren-Gymnastinnen - mit Anna Scheidl vom FAC Gitti-City aus Stockerau - rockten den mit neun Ländern stark besetzten "1st Africa Cup" in Mauritius. Das Quartett gewann gemeinsam als Team. Dazu entschied Melina Märk (Anm.: aus Vorarlberg) das Ballfinale für sich, Victoria da Silva jenes mit dem Band, Scheidl mit den Keulen - und Amanda Jantsky (NÖ) holte Silber mit dem Reifen.

Der Afrika-Juniorinnen-Cup bildete den Rahmen der offiziellen Afrika-Meisterschaften der Elite - die gleichzeitig mit den Elite-Europa-Meisterschaften in Baku stattfanden. Die Wichtigkeit dieses afrikanischen Wettkampfs wurde dadurch unterstrichen, dass sogar FIG-Präsident Morinari Watanabe, die FIG-RG-Präsidentin Noha Abu Shaban und als offizielle Supervisorin Ex-Superstar Maria Petrova angereist waren.

Betreut von Verbandstrainerin Margit Safarne-Kurek und zusätzlich gecoacht von Teamchefin Gitti Scheidl - Chefin der Gitti-City und stolze Oma von Anna - lieferten die vier Österreicherinnen mehr als 14 Flugstunden von zuhause entfernt bestens ab.

„Wir waren die Exoten“

Dabei hätte Scheidl zunächst nicht gedacht, dass es eine rot-weiß-rote Abordnung wirklich auf den ostafrikanischen Inselstaat schafft: „Ich habe es nur als Gerede abgetan, aber dann hat uns der Verband wirklich dorthingeschickt, auch weil ich als Kampfrichterin vor Ort war.“ Aber Sommer, Meer und Sonnenschein gab es nur bedingt, war das Programm doch dicht durchgetaktet.

„Insgesamt war es top organisiert und die Mädels haben viele neue Erfahrungen gemacht. Wir waren fast die einzigen Europäer dort, also wir waren diesmal die Exoten“, berichtet Scheidl, die besonders vom Austausch der Kulturen begeistert war. „Da haben die Mädels sehr viel mitgenommen.“ Auch weil die jungen Österreicherinnen begehrte Interview- und Fotopartner waren. Und nach den Wettkämpfen kam beim Schwimmen mit Delfinen dann doch noch so etwas wie Urlaubsfeeling auf, aber das war danach hochverdient ...

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