Danuta Brinkmann: „Wir werden reifen“

Die Trainerin der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn Danuta Brinkmann zieht eine erste Bilanz.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:59
Lesezeit: 2 Min
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Sie hat nicht nur den Volleyball, sondern auch ihre Mädels im Griff: Bisamberg/Hollabrunn-Cheftrainerin Danuta Brinkmann.
Foto: Robert Simperler

Für die UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn steht am Samstag das erste Spiel im neuen Jahr auf dem Programm. Die Partie gegen Graz ist für das Tabellenschlusslicht bereits die viertletzte im Grunddurchgang. Trainerin Danuta Brinkmann zog daher eine erste Saisonbilanz und blickte in die Zukunft.

NÖN: Wie fällt kurz vor Ende des Grunddurchgangs Ihreerste Bilanz aus?

Danuta Brinkmann:  Die Saisonvorbereitung war zwar gut, aber für mich etwas kurz. Wir hatten leider ein bisschen wenig Zeit, um uns wirklich einzuspielen. Jetzt sind wir so weit, dass wir wissen, wie es funktioniert, jetzt sind auch alle eingebunden. Im Großen und Ganzen bin ich wirklich zufrieden, wie wir gekämpft haben, einige Spiele hätten wir auch gewinnen können. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. 

Ihr Saisonziel war ein Platz unter den besten Acht. Inwiefern mussten Sie es schon anpassen?

Brinkmann: Uns verbleiben noch vier Spiele, wenn wir alle gewinnen, haben wir theoretisch immer noch die Chance, drinnen zu bleiben. Das ist natürlich sehr schwierig, aber es geht darum, von den Spielen noch etwas Zählbares mitzunehmen. Wenn wir Relegation spielen müssen, ist das so. Dann können wir auch schon daran arbeiten, dass die Mannschaft für die nächste Saison gut vorbereitet ist.

Hätten Sie im Vorfeld erwartet, dass es so schwierig wird? 

Brinkmann:  Ich habe mir die Spiele der letzten Saison angeschaut und gesehen, dass sie knapp waren. Natürlich habe ich mir vorgenommen, ein paar Spiele zu gewinnen. Aber ich wusste, dass es schwierig wird, und denke, dass der psychologische Teil eine große Rolle spielt. Das haben wir noch nicht ganz im Griff, aber das Potenzial in der Mannschaft ist da. Wir haben viele junge Leute, die wir in Zukunft entwickeln können.

Wodurch lässt sich die mentale Komponente verbessern?

Brinkmann:  Ich greife auf meine eigene Erfahrung als Spielerin zurück, da kann ich der Mannschaft schon einiges mitgeben. Außerdem haben wir eine Psychologin hinzugezogen, die mit den Spielerinnen gesprochen hat. Wir sind aber nicht so schwach, dass wir zusätzlich noch etwas machen müssen. Wir werden reifen und in den nächsten Spielen oder zumindest in der nächsten Saison selbstbewusster auftreten.