Reise zahlte sich für den Kremser Fecht-Nachwuchs aus. Kremser Nachwuchsathleten holten im kärntnerischen Treibach-Althofen beim Auer-von-Welsbach-Cup dreimal Bronze.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 29. Januar 2019 (02:25)
Die bronzenen Musketiere der Kremser Fechtunion: Isabell Wittner, Alrun Kropf und Maxi Raimitz.
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Eine 350 Kilometer weite Anreise nahm eine kleine Delegation der Fechtunion Krems auf sich, um beim internationalen Auer- von-Welsbach-Cup in Kärnten teilzunehmen.

Die lange Autofahrt sollte sich gleich zu Beginn auszahlen. Isabel Wittner kämpfte sich nach einer nahezu perfekten Vorrunde im U14-Bewerb der Jugend B als Zweitbeste in die Direktausscheidung und gewann da gegen Teamkollegin Anna-Marie Höhn, die das Turnier auf Platz sieben beendete. Für Wittner war anschließend im Halbfinale Endstation, was den ausgezeichneten dritten Rang bedeutete.

Auch Kropf und Raimitz hielten die Fahnen hoch

Ähnlich erfolgreiche Gefechte lieferte sich Alrun Kropf im U12-Bewerb. Auch sie schaffte es in die Direktausscheidung, schied im Halbfinale aus und nahm damit Bronze mit nach Hause. Bei den gleichaltrigen Burschen hielt Maxi Raimitz die Kremser Fahnen hoch. Nachdem er sich über das gesamte Turnier hinweg stetig verbessert hatte, verpasste er das Finale mit einer 8:10-Niederlage in der Vorschlussrunde nur knapp.

Weniger gut lief es für Anatol Kropf bei den Kadetten (U17). Nicht zu hundert Prozent fit, musste er sich mit dem 16. Platz zufrieden geben. Cheftrainer Josef Poscharnig war mit dem Abschneiden seiner Athleten nichtsdestotrotz äußerst zufrieden: „Bei diesem wohl anspruchsvollsten Ranglisten-Turnier der Saison haben unsere jungen Fechter tolle Leistungen gezeigt. Die Formkurve zeigt nach oben, und der Erfolgshunger ist noch lange nicht gestillt!“