Duell unter Freunden endet mit Zielsprint. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Markus Feyerer und Mario Fingerlos wurde erst im Finale entschieden.

Erstellt am 14. Juli 2014 (10:02)
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Aus der Puste. Markus Feyerer und Mario Fingerlos waren beim Krone Champions Radmarathon eine Klasse für sich, die beiden führten das Feld an und matchten sich bis ins Ziel. Im Kopf-an-Kopf-Rennen hatte Feyerer das bessere Ende für sich, er gewann mit sechs Hundertstel Vorsprung.
NOEN, Josef Salomon
Zur 16. Auflage der Wachauer Radtage lud Organisator Hans Holzer 1.500 Radbegeisterte nach Mautern. Neben internationalen Topathleten fanden sich im Starterfeld auch einige bekannte Gesichter wieder, zum Beispiel Benjamin Karl, der den Krone Champions Radmarathon in Angriff nahm. „Im Winter muss ich den Jauerling hinunter, dann fahre ich ihn jetzt eben hinauf“, scherzte der Snowboard-Weltmeister.
Wie im Vorjahr wurden wieder drei Strecken angeboten: der Krone Champions Radmarathon mit einer Distanz von 165 Kilometern, der Raiffeisen Power Marathon über 97 Kilometer und die Wachauer Genuss Radtour über 50 Kilometer.

Beim Krone Champions Radmarathon arbeitete sich eine kleine Führungsgruppe bereits früh einen Vorsprung heraus. Am Jauerling trennte sich dann die Spreu vom Weizen - Mario Fingerlos und Markus Feyerer führten das Feld mit großem Vorsprung an. Die beiden schenkten sich bis zuletzt nichts, und so wurde das Rennen erst in einem Zielsprint entschieden: Hier war Feyerer um den Tick besser, er darf sich nicht nur über den Sieg beim Krone Champions Radmarathon freuen, sondern ist zudem auch noch neuer österreichischer Meister im Radmarathon.

Käferböck avanciert zur Serientäterin

Bei den Damen war Titelverteidigerin Simone Käferböck klare Favoritin, sie wurde ihrer Rolle auch gerecht: Nach 145 Kilometern hatte sie bereits 18 Minuten Vorsprung. Im Ziel jubelte die Oberösterreicherin: „Wahnsinn, dass ich meinen Titel verteidigen konnte.“

Beim Raiffeisen Power Marathon durfte sich Andreas Tiefenböck nach einer Zeit von 2:33:54,51 Stunden über den Sieg freuen. Bei der Wachauer Genuss Radtour waren auch einige Kremser auf den Spitzenplätzen vertreten: Den Sieg holte sich Michael Haas, auf den Plätzen zwei und drei landeten die beiden RSC- Krems-Fahrer Gerald Mathais und Christian Suchanek. Julian Höllmüller wäre eigentlich auf Rang zwei gelegen, wurde aber wegen seines Lenkers disqualifiziert, der nicht den vorgegebenen Normen entsprach.

Nach diesem Event der Extraklasse ist auch Organisator Hans Holzer froh, dass alles glattgegangen ist: „Wir hatten heuer keine schweren Unfälle oder Verletzungen. Für eine so große Teilnehmeranzahl ist das eine gute Bilanz.“