Eagles luden zum Toreschießen ein. EISHOCKEY / Ein schwaches Defensivverhalten wurde den Kremsern zum Verhängnis.

Erstellt am 15. November 2010 (09:49)
Die Kremser Eagles legten zum Saisonauftakt eine Bauchlandung hin. Youngster Matthias Merkl war bei der 4:8-Heimniederlage gegen Stockerau II einer der besten Kremser an diesem Tag.SOMMER
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KREMS - STOCKERAU 4:8. Aufgrund des Defektes an der Kühlanlage konnten die Eagles kein Training auf der Kremser Kunsteisbahn vor dem Saisonstart absolvieren. Erst fünf Stunden vor Spielbeginn war das Eis bespielbar. Als Ausrede für die Niederlage lässt KEV-Obmann Franz-Michael Seidl diese Tatsache nicht gelten, zumal die Hausherren einen guten Start hinlegten. Jürgen Haiderer brachte die Eagles in Front, ehe die Defensivabteilung den Oilers Tür und Tor öffnete.

Fehlerketten bringen die  Kremser ins Hintertreffen

„Wir haben taktisch undiszipliniert agiert, schwere individuelle Fehler begangen und so den Stockerauern das Toreschießen leicht gemacht“, erklärt Seidl. Nach 30 Minuten lagen Thomas Bauer und Co 1:6 zurück, kassierten in 54 Sekunden sogar drei Treffer. „Obwohl uns nur neun Feldspieler zur Verfügung standen, hätten wir dem Spiel noch eine Wende geben können. Doch die Fehler zogen sich wie ein roter Faden durch unser Spiel. Dazu kam eine indiskutable Schiedsrichterleistung“, analysiert Seidl, für den das Ergebnis keineswegs das Leistungsniveau wiedergibt.

In der Rosenstadt wollen  die Eagles durchstarten

Am Freitag geht es für Krems nach Tulln, das zum Auftakt eine 2:6-Niederlage erhalten hat. „Die Personaldecke bleibt weiter dünn. Wenn wir aus unseren Fehlern lernen, sind unsere Chancen intakt“, so Seidl.