UHK Krems: Aufstiegschance lebt

Der UHK startete sein EC-Comeback mit einer 23:25-Niederlage, mit der sie vor dem Rückspiel in Krems aber gut leben können.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 02:27

Bevor es im Bus wieder Richtung Wachau ging, gab es nach dem Match schmackhafte Hühnchenflügel, welche den Spielern hervorragend mundeten. Auch der Appetit auf die nächste Europacup-Runde ist Jochmann & Co in Anbetracht der knappen Niederlage noch lange nicht vergangen. Zwei Tore bei der geringen Anzahl an Gegentreffern sind in Krems mit den UHK-Fans im Rücken gegen dieses Schweizer Team durchaus aufzuholen. „Wir werden das Spiel drehen“, ist auch Trainer Ibish Thaqi überzeugt, der gemeinsam mit Werner Lint in dessen Privat-PKW die Heimreise antrat. Zuvor wurde noch der zukünftige Jungvater Fabian Posch zum Züricher Flughafen chauffiert.

Was den Coach optimistisch macht, ist dass ...

...es seinen Schützlingen phasenweise recht gut gelang, die körperlich starke Defensive der Gastgeber auseinander zu nehmen. In Hälfte 1 scheiterten seine Schützlinge mehrmals am herausragenden Keeper Jannis Scheidiger.

...UHK-Keeper Lukas Domevscek in den letzten zehn Minuten dafür sorgte, dass sein Team den Anschluss nicht verlor und vor dem Rückspiel in Schlagdistanz zum Gegner blieb. Standardgoalie Ivan Budalić hatte die Reise in die Schweiz mitgemacht, muss aufgrund seiner Entzündung im Ellbogen aber weiter geschont werden. Thaqi: „Wenn ich ihn zu früh einlaufen lasse, könnte ihm ein mehrmonatiger Ausfall drohen. Daher ist Geduld gefragt, Wenn die Heilung gut verläuft, ist Ivan in drei Wochen wieder einsatzfähig.“

...sein Team auch im Angriff noch Steigerungspotenzial besitzt , wenn es gelingt, Aaraus jungen Schlussmann Scheidinger nicht aufzubauen, sowie technische Fehler, welche das Schweizer Konterspiel beflügelt hatte, zu vermeiden.

...seine großteils aus EC-Greenhorns bestehende Truppe auch bei klarem Rückstand nicht die Nerven wegschmiss und mit einem achtbaren Ergebnis am Samstag noch alle Chancen hat, die nächste Runde, das EHF-Sechzehntelfinale, zu erreichen.

Der Fokus vor dem Rückspiel richtet sich bei Ibish Thaqi bereits auf das blau-gelbe Duell am Mittwoch: „Meine Gedanken sind schon beim Vöslau-Spiel. Wir haben zwar mehr Qualität, aber das Spiel des Newcomers gegen die Fivers hat gezeigt, wie brisant es werden könnte.“