Nächster Streich von Karolina Hengelmüller. Nach Silber bei der U18-B-WM sicherte sich Karolina Hengelmüller Bronze bei den U16 Olympic Youth Games in Lausanne.

Von Bert Bauer. Erstellt am 21. Januar 2020 (01:02)
Zielstrebig. Trotz ihrer Jugend hat Karolina Hengelmüller über ihre zukünftige Karriere als Eishockeyspielerin klare Vorstellungen.
Bert Bauer

„Es war einfach unglaublich!“ Tief beeindruckt und mit einer Bronzemedaille in der Tasche kehrte Karolina Hengelmüller (15) aus der Schweiz heim.

5.000 Zuschauer hatten das Match der Österreicherin um Platz 3 im Eisoval verfolgt. Gespielt wurde in internationalen Dreierteams, die zuvor ausgelost worden waren. Neben der Lengenfelderin hatten sich noch vier weitere Österreicherinnen und fünf Burschen für Olympia qualifiziert.

Die Auswahl erfolgte über einen länderübergreifenden Wettbewerb, bei dem es um Eishockey-Fertigkeiten und Schnelligkeit ging. Die Besten der teilnehmenden Länder qualifizierten sich dann für Lausanne. „Ich hatte das Glück, mit einer Deutschen und einer Schweizerin zusammengelost zu werden.

Wir haben uns auf Anhieb glänzend verstanden“, erzählt Hengelmüller. Ihr großes Ziel ist es, als Spielerin in Nordamerika Fuß fassen zu können: „Einige Scouts haben bereits Interesse an mir bekundet. Ich wäre sofort bereit!“

Der rot-weiß-rote Eishockey-Rohdiamant ist übrigens auch eine ausgezeichnete Schülerin, für die ein sofortiger Wechsel in ein US-Collegeteam kein Problem darstellen würde. Ein großes Vorbild von Karo ist auch Bruder Max, der schon als 14-Jähriger zu den Red Bulls nach Salzburg gewechselt war.