„Handball-Karriere läuft dem Ende zu“. Fabian Posch trägt ein weiteres Jahr „Rot-Gelb“, denkt aber bereits an die Zeit nach dem UHK Krems.

Von Bert Bauer. Erstellt am 24. Februar 2021 (02:39)
Fabian Posch will es noch einmal wissen und wird auch nächste Saison im UHK-Aufgebot stehen. Der 33-jährige gebürtige Salzburger arbeitet auch intensiv an seinem beruflichen Fortkommen nach dem Ende seiner aktiven Handballer-Laufbahn.
Bert Bauer

Es ist bereits die fünfte Saison für Fabian Posch in der Wachau. Für die sechste gab es kürzlich eine Einigung. Die NÖN sprach mit der UHK-Mannschaftsstütze über diese Entscheidung und seine Zukunftsziele.

NÖN: Laut Vereinsspitze wurde mit dir sehr schnell die Vertragsverlängerung fixiert. Ist das richtig?

Fabian Posch: Ja, es lief sich auf eine Formsache hinaus. Ich bin sehr zufrieden, zumal ich mit 33Jahren schön langsam für ein berufliches Standbein nach meiner aktiven Handballerlaufbahn sorgen muss.

Kannst du deine Zukunftspläne ein wenig konkretisieren?

Posch: Ich besuche einen Fernlehrgang am IMC in Krems für E-Business und Unternehmensführung und hoffe, im Juli mein Studium als Bachelor abschließen zu können.

Du hat dem Nationalteam für die WM in Ägypten abgesagt. Ist die rot-weiß-rote Auswahl für dich noch ein Thema?

Posch: Derzeit gibt es keinen Kontakt mit dem Teamchef. Bei einer Einberufung würden mir viele zusätzliche Termine ins Haus stehen. Grundsätzlich bin ich aber einer Lösung nicht abgeneigt, aber wie gesagt, die Entscheidung trifft Aleš Pajović.

Wie beurteilst du kurz eure Leistung gegen die Grazer?

Posch: Die erste Spielhälfte war okay, aber dann haben wir es zu sehr laufen lassen. Am Ende sind wir noch mit einem blauen Auge davongekommen.