Erste Hürde genommen. Der Grunddurchgang in Zahlen: Krems nimmt aus 18 Partien zehn Punkte mit ins Obere Play-off. Vergleich: Hard behält 15 Zähler.

Erstellt am 29. Dezember 2014 (08:55)
Norbert Visy erzielte im Grunddurchgang 91 Tore für den UHK Krems. Am Siebenmeterpunkt stand er 35 Mal; nur siebenmal landete das Leder dabei nicht im gegnerischen Tor.
NOEN, Sommer
Ein Blick auf die Resultate des Grunddurchgangs weckt Erinnerungen an das Vorjahr: Die gleichen fünf Vereine qualifizierten sich für das Obere Play-off. Im Herbst 2014 dominierten die Favoriten. Titelverteidiger Hard positionierte sich auf Platz eins, die Wiener und Vorarlberger Klubs behaupten ihre Vormachtstellung im österreichischen Handball.

Der UHK Krems fungiert indessen wieder als Spitze des Mittelfelds und fixierte den Platz unter den besten fünf. Damit wurde auch die wichtigste Vorgabe zum Saisonstart, das Obere Play-off, erfüllt. Nach der Punkteteilung ist der Abstand zur Tabellenspitze geschmolzen: Ivo Belas und sein Team gehen mit zehn Punkten ins OPO-Rennen, Hard mit 15.

Die „Bad Boys“ und die braven Buben der Liga

Weiter geht es im bunten Zahlenmeer der Statistik: Tobias Schopf, sonst seit Jahren Anwärter auf die Goalgetter-Krone, musste aufgrund seiner Verletzung die Ambitionen zurückschrauben. Den Titel Torschützenkönig teilen sich derzeit Damir Djukic (St. Pölten) und Sasa Barisic (Leoben). Ungewöhnlich: Djukic brachte das Leder zwar 117 Mal im Tor der Gegner unter, die „Falken“ rangieren derzeit aber trotzdem auf dem letzten Tabellenrang.

Bester Kremser Goalgetter ist Flügelspieler Norbert Visy mit 91 Treffern. Er schrieb sich auch in die Top Ten der Siebenmeterschützen ein und verwertete bisher 28 von 35 Versuchen – damit ist er aber noch weit von Ante Esegovic (Bregenz) und dessen 58 Toren aus 71 Versuchen entfernt. Mit den Bad Boys der Liga kann Rot-Gelb diesmal nicht mithalten: Ein Herr Babarskas kassierte in 18 Spielen zwar zwölf Verwarnungen und Zweiminutenstrafen sowie einmal Rot, nur ist sein Vorname Povilas und nicht Gerdas. Damir Djukic räumte auch bei den Zeitstrafen ab und liegt da an der Spitze (17 in 17 Spielen). Die rote Karte sah Thomas Reichl (Linz) gleich dreimal.