Für UHK gilt: Gegen Kiel nur ja nicht untergehen

Erstellt am 10. August 2022 | 04:06
Lesezeit: 2 Min
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Ernste Miene zu starkem Spiel. Daniel Dicker konnte gegen den tschechischen Erst ligisten Nové Veselí bereits überzeugen. Der UHK-Neuzugang erzielte fünf Treffer.
Foto: Bert Bauer
Die Saison-Vorbereitung des UHK Krems kommt in die heiße Phase. Ein Highlight ist zweifellos die Begegnung gegen die „Zebras“ aus Deutschland.
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„Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“ Dieses Zitat von Robert Basset hängt in der Trainer kabine von Chefcoach Ibish Thaqi, dem bewusst ist, dass sich sein Meister-Ensemble nach dem Abgang der Stützen Jochmann und Posch in einem Umbruch befindet. Mit drei Spielen innerhalb von drei Tagen steht den „Rot-Gelben“ nun ein Stresstest bevor, zumal der erste Gegner THW Kiel heißt.

„Höher als mit zehn Toren Differenz werden wir diese Partie wohl nicht gewinnen“, antwortete der Kremser Meistertrainer, als er auf den Schlager gegen den mehrfachen Europacupsieger angesprochen wurde, um im selben Atemzug seriös zu antworten: „Natürlich ist es eine große Ehre, uns mit dieser Startruppe messen zu dürfen. Die Burschen sind voll motiviert, aber es bleibt am Ende ein Vorbereitungsspiel. Eine deftige Klatsche gegen die Deutschen wäre für das Selbstvertrauen meiner Spieler alles andere als förderlich.“

Radeln und Matchbesuch abseits der „Platte“

Im ersten internationalen Test gegen Nové Veselí letzte Woche wechselten starke Momente mit fehlerhaften Phasen, die zeigten, dass dem Trainerduo Thaqi/Merten noch viel Arbeit bevorsteht. Auch Teambuilding wird derzeit großgeschrieben. Am Freitag, dem heißesten Tag in Österreich, ging es für den Kader mit den Bikes nach Dürnstein. Ein Großteil der Mannschaft drückte danach am Abend dem Kremser SC bei seiner Ostliga-Heimpremiere gegen Donaufeld – leider vergeblich – die Daumen. Ernst wird es für den UHK mit dem Supercup-Duell gegen Bregenz am 27. August in Krems.