GKL-Ladys: Sekunde fehlte zum Aufstieg. Die GKL-Ladys kassierten mit der Schlusssirene den Grazer Ausgleichstreffer. Das bessere Torverhältnis ließ nach dem Kurzturnier die Steirerinnen jubeln.

Von Bert Bauer. Erstellt am 16. Juni 2021 (02:13)
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Aufstieg zum Greifen nahe. Ein Bild, welches aus Sicht der GKL-Ladys die Tragik im Aufstiegsknaller gegen Graz widerspiegelt. Valentina Vuckovic hat den Ball im Fokus, bekommt ihn aber nicht zu fassen.
Bert Bauer, Bert Bauer

Das Aufstiegsticket lag für die GKL-Ladys griffbereit am Hallenparkett. Nach dem Ausgleichstreffer in der Schlusssekunde war aber allen klar, dass das Remis am Ende nicht reichen wird.

Ripper: "Mädchen haben toll gekämpft"

Der Treffer des Gästeteams zum 23:23 nach einer spannenden finalen Phase war ärgerlich, den möglichen Erfolg hatten die GKL-Ladys aber bereits zuvor leichtfertig aus der Hand gegeben. Trainer Didi Ripper brachte es auf den Punkt: „Die Mädchen haben toll gekämpft. Wenn man jedoch so viele 100-prozentig Chancen auslässt, darf man sich nicht wundern, dass man dann das Spiel nicht gewinnt.“

Das Heimensemble hatte in dieser Schnittpartie lange den Takt vorgegeben, lag auch in Minute 43 noch mit 18:15 voran. Als die Grazerinnen neuerlich näher kamen, begannen in der Offensive die Nerven von Paula Aschauer & Co zu flattern, obwohl die Gegnerinnen aufgrund von Zeitstrafen sogar mehrmals in Unterzahl agieren mussten.

Beim Stand von 20:21 prallte der Siebenmeter von Lejla Music gleich zweimal an die Torumrandung. Dann jagte Schwester Ajla einen Konter über das Tor. Sieben Sekunden vor Schluss machte sie es besser, traf zum 23:22. Zu früh gefreut! Amy-Sophie Grassl sicherte ihrem Team mit dem Ausgleich das Bundesliga-Ticket für die nächste Saison.