Kremser kassieren gegen Fivers den ersten Dämpfer. Nach einer ambitionierten ersten Hälfte mussten die Kremser in der Hollgasse dem Tempo Tribut zollen.

Von Verena Bauer. Erstellt am 19. September 2017 (02:44)
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Symbolbild

FIVERS – KREMS 26:29.

Gegen den oft hochstilisierten „Erzrivalen“ aus der Hollgasse gaben die Kremser Handballer vor allem in der ersten Halbzeit eine formidable Figur ab. Rot-Gelb versuchte, die Eckl-Truppe mit extremem Tempo unter Druck zu setzen; die Wiener hielten aber flott dagegen.

Bis Minute zwölf (7:7) konnte sich keines der Teams absetzen, dann legten Tobias Schopf, Fabian Posch und Sebastian Feichtinger in Überzahl eifrig zu (10:7). Die Wiener ließen sich einige Chancen durch die Lappen gehen, während Krems zuschlug: Florian Deifl wehrte einen Siebenmeterversuch von Vytautas Ziura ab, und Posch erledigte das Tor zum 11:7.

„Die Burschen haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und ein unglaublich hohes Tempo gezeigt“, kommentierte UHK-Obmann Josef Nussbaum. „Das Tempo konnten sie in dieser Intensität aber nicht halten.“

In der zweiten Hälfte ging die Luft aus

Krems verabschiedete sich zur Halbzeit zu Recht mit zwei Toren Vorsprung in die Kabine. In der zweiten Hälfte war dann aber die Luft draußen: „Die Burschen sind müde geworden, wir hatten nicht so viele Möglichkeiten zu wechseln wie die Fivers“, erklärt Coach Ibish Thaqi. „In der ersten Hälfte haben wir wirklich viel Druck, viel Tempo gemacht – dann konnten wir einfach nicht mehr zulegen. Ich habe aber ein sehr gutes Gesicht dieser Mannschaft gesehen – wir haben in der Partie einen Schritt nach vorne gemacht.“

Die Fivers brachten die Partie konsequent zu Ende: Ziura und Markus Kolar besorgten rasch den 14:14-Ausgleich. Posch konterte noch einmal zu einer Kremser Führung, dann schien der Wachauer Widerstand zu erlahmen. Vor dem Schlusspfiff verkürzte der UHK aber noch auf 29:26.