Kremser Türspalt bleibt für Feichtinger offen. Sebastian Feichtinger wechselte vorerst nicht zurück zum UHK. Der Neo-Stratzinger bleibt aber im Fokus des Klubs.

Von Bert Bauer. Erstellt am 06. Januar 2021 (02:41)
Kein Comeback in Rot-Gelb: Der Transfer von „Sebo“ Feichtinger zerschlug sich vorerst.
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Ohne „Heimkehrer“ Sebastian Feichtinger starteten die Kremser Handballer am Montag mit der Vorbereitung auf die Meisterschaftsfortsetzung. Der 28-jährige Routinier wäre als idealer Ersatz für Aleks Glendža vorgesehen gewesen, die Verhandlungen spießten sich jedoch, sodass der UHK vorläufig von einer Verpflichtung absah.

Das Trainerteam von Ibish Thaqi setzt jetzt auf der rechten Rückraum-Position voll auf seine Youngsters wie Oliver Nikic oder Lukas Nikolic. „Im Vorstand wurde beschlossen, von einem Transfer abzusehen“, ließ Obmann Josef Nussbaum verlauten. „Die Tür ist aber nicht endgültig zu!“

Nussbaum denkt in dieser Causa schon weiter: „Wir wissen nicht, ob unser Doktor Jakob Jochmann im Sommer noch eine Saison anhängt. Hrastniks Vertrag läuft ebenfalls nur bis zum Sommer. Da könnte ,Sebo’ schnell wieder eine Option für uns werden. Jetzt sollen sich einmal unsere jungen Spieler bewähren!“

Der Wechsel in die Wachau wäre aus Sicht des Obmanns für Feichtingers Renommee nicht gerade förderlich gewesen: „Im Sommer könnte er die Landeshauptstadt erhobenen Hauptes verlassen. Jetzt würde sein Abgang dort für einiges böses Blut sorgen.“