Kirby knackt Rekord. Daniel Kirby vom URC Langenlois verbesserte beim Ironman in Klagenfurt seine persönliche Bestmarke.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 07. Juli 2014 (09:32)
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Zufriedene »Finisher«. Daniel Kirby und Christian Braun freuen sich über persönliche Ironman-Rekorde.

Fünf Triathleten des URC Langenlois waren in der Vorwoche beim Ironman in Klagenfurt mit von der Partie. Und jeder hatte nur ein Ziel vor Augen: die Finishlinie nach schweißtreibenden 226 Kilometern!

Schnellster URC-Athlet: einmal mehr Alexander Frühwirth. Er finishte in ausgezeichneten 8:42,38 Stunden und gewann mit dieser Zeit seine Altersklasse M45. Damit hatte er den „Slot“ für die WM auf Hawaii fix in der Tasche, er hat ihn jedoch nicht genommen.

Daniel Kirby war der nächste Langenloiser, der glücklich die Finishline überquerte. Und er hatte besonderen Grund zur Freude: Bei seinem zweiten Ironman nach 2012 schraubte er seinen „Hausrekord“ um eine halbe Stunde nach unten und kam nach 9:25,13 Stunden ins Ziel. Im Vorjahr konnte Kirby verletzungsbedingt nicht dabei sein, entsprechend viel hatte er sich vorgenommen. Auf dem Rad schüttelten den Langenloiser Krämpfe, dennoch konnte er seinen Rhythmus halten. Zur Marathon-Halbzeit schlug der berüchtigte „Mann mit dem Hammer“ zu – eine kurze Verpflegungspause war die Rettung. Kirby nahm sein Tempo wieder auf und beendete den Ironman als 30. seiner Klasse M30. Für seinen Vereinskollegen Christian Braun war es bereits der dritte Klagenfurt-Auftritt. Und diesmal „knackte“ er mit 9:46,01 die 10-Stunden-Marke.

Mit Klaus Mayer und Richard Simsalik waren noch zwei Ironman-Debütanten am Start. Mayer finishte trotz „Hänger“ im Marathon in glänzenden 10:16,29 Stunden. Für Richard Simsalik ging‘s gut los und schlimm weiter. Die Ziellinie erreichte der URC-Triathlet nicht.