Christian Steinhammer bei Wachau-Marathon am Stockerl. Über die Halbmarathon-Distanz holt Christian Steinhammer (USKO Melk) den dritten Rang und läuft damit in den Spuren von „Mr. Wachaumarathon“ Michael Buchleitner.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 29. September 2019 (13:10)
NLK/Filzwieser
Sportlandesrätin Petra Bohuslav und Michael Buchleitner gratulieren Christian Steinhammer zum Platz am Podest.

Rund 10.000 begeisterte Läuferinnen und Läufer waren heuer bei der 22. Auflage des Wachaumarathons am Start und genossen diese wunderschöne Laufstrecke entlang der Donau. Bei perfekten Bedingungen waren neben den zahlreichen Hobbyläufern - bei denen vor allem der olympische Gedanke im Vordergrund stand - besonders im Halbmarathon auch wieder Top-Athleten aus über 60 Nationen am Start. Mitten unter den Top-Läufern befand sich auch ein Mann aus Niederösterreich. Christian Steinhammer schaffte mit Platz drei in einer Zeit von 1:04:27 den ersten Podestplatz eines Österreichers seit Michael Buchleitner.

Kenianer an der Spitze

Der nunmehrige Organisator des Wachaumarathons holte sich im Jahr 1998 bei der Premierenveranstaltung sogar den Sieg. Steinhammer musste sich heute nur den beiden Kenianern Charles Karjana-Karau und Philimon Kipkorir-Maritim geschlagen geben. Den Sieg bei den Damen holte sich Joyline Chemutai (KEN) vor ihrer Landsfrau Ruth Nundu-Mbatha und der Deutschen Thea Heim. Beste Österreicherin wurde Doris März als Fünfte.

Tausende Hobbyläufer unterwegs

Über die vollen 42,195 Kilometer siegte Markus Marouschek (2:38,47 Stunden) von der Union St. Pölten, gefolgt vom Manker Mario Sturmlechner. Den Viertelmarathon entschied Martin Hofbauer (Team2Run) in 37:31 Minuten. Nummer eins bei den Frauen: Marie Glaser (HSV Marathon, 45:38).

„Es freut mich, dass der heurige Wachaumarathon durch diesen fantastischen dritten Platz von Christian Steinhammer gekrönt wurde. Was gibt es Schöneres als einen Niederösterreicher am Podest bei dieser Vorzeigeveranstaltung“, schwärmt Sportlandesrätin Petra Bohuslav. „Abgesehen vom Spitzensport, schafft es der Wachaumarathon zudem auch jedes Jahr tausende Hobbyläufer gemeinsam zu bewegen. Zusätzlich werden zahlreiche Zuschauer in unser Weltkulturerbe Wachau gelockt. All das macht diese Veranstaltung zu einem der Highlights des heimischen Eventkalenders.“