Krems

Update am 17. Januar 2017, 05:44

von Verena Bauer

Hiller meldet sich mit Erfolgslauf zurück. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt? Perfekt für einen heißen Kremser Crosslauf mit Wolfgang Hiller als Sieger.

Organisator Martin Hofbauer, die Zweitplatzierte Simone Fürnkranz, Stefan Mayerhofer, Sieger Wolfgang Hiller, Sportstadtrat Albert Kisling, Daniel Punz und Siegerin Viktoria Schenk (von links).  |  Sommer

Das Team2Run mit Martin Hofbauer, Wolfgang Hiller und Thomas Reischer war beim Kremser Crosslauf im Dauereinsatz: Zum einen organisierte das Trio den Startschuss zum 4-Städte-Crosscup, zum anderen hatte das Team mit Hiller über die 5.500 Meter ein ganz heißes Eisen im Rennen. Der scharrte bereits in den Startlöchern: „Ich musste den Silvesterlauf krankheitsbedingt ausfallen lassen. Seitdem konnte ich aber gut trainieren und fühle mich fit!“

Aus diesem Grund übernahm Hiller nach dem Startschuss auch gleich die Führung und setzte sich rasch ab. Ihm auf den Fersen: Stefan Mayerhofer und Christoph Pölzgutter.

In Runde zwei das Tempo verschärft

Die erste Runde brachte das Führungstrio gemeinsam hinter sich, dann verschärfte Hiller das Tempo noch einmal und setzte sich von der Verfolgergruppe ab. Hinter ihm entbrannte ein heißer Kampf um die Podestplätze: Daniel Punz schloss sich dem Verfolgerduo an und verwies Pölzgutter noch auf den vierten Platz. „Ich bin froh, den Crosslauf-Sieg wieder nach Krems geholt zu haben“, präsentierte sich Hiller zufrieden. „Mein Plan war, in der ersten Runde taktisch zu laufen, danach wollte ich das Tempo erhöhen – das ging auf.“

Bei den Damen setzte sich das Topfeld aus Viktoria Schenk, Lokalmatadorin Simone Fürnkranz und der Vorjahressiegerin Franziska Füsselsberger zusammen. Schenk lief der Konkurrenz davon und siegte mit einer Minute Vorsprung, Fürnkranz reihte sich auf Platz zwei ein.

Für die Organisatoren war der Event ein Erfolg. „Wir hatten 168 Starter und sind zufrieden. Ich glaube, dass sich der Kremser Crosslauf mittlerweise wieder ganz gut etabliert hat“, so Martin Hofbauer.