Langenloiser Ultraradfahrer beim Race Around Austria. Nach 78 Stunden im Sattel radelte der Langenloiser Ultraradfahrer Christian Sinek (URC) auf Rang sieben über die Ziellinie.

Von Magdalena Klement. Erstellt am 21. August 2018 (01:50)
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Er bewies Durchhaltevermögen: Christian Sinek.

Es zählt zu einem der härtesten Radrennen Europas: Das „Race Around Austria 1500“ fordert jedes Jahr aufs Neue den vollen Einsatz der Sportler. Am Mittwoch, 15. 8. 2018, fiel der Startschuss - auch für Christian Sinek vom URC Langenlois. Nach dem Start in Sankt Georgen im Attergau ging es an Österreichs Grenzen entlang durchs gesamte Land.

Eine besondere Herausforderung stellte der Anstieg auf den Großglockner zum Hochtor dar. Insgesamt 1470 Kilometer und 17.000 Höhenmeter bezwang Sinek im Verlauf des Rennens.

Dass es die Streckenführung in sich hatte, bewies auch die Ausfallquote unter den Teilnehmern: Von 14 Startern konnten nur neun finishen. Um die Athleten zu unterstützen, hatte jeder Rennfahrer zwei Teams mit, die ihn während des gesamten Rennens betreuten. In der Nacht, zwischen 20 Uhr und 6:30 Uhr musste das Pace-Car verpflichtend beim Athleten sein. Sinek, der seit zehn Jahren an Extremradrennen teilnimmt, ist es gewöhnt, mit dem Schlafmangel und der Belastung umzugehen, musste sich aber auch beim „Race Around Austria 1500“ mit Schmerzen auf den Fußsohlen und einer schlechter werdenden Verkühlung plagen.

Umso erfreulicher war dann die Zieleinfahrt auf Rang sieben - nach drei Tagen, fünf Stunden und 50 Minuten. Nur neun Stunden Pause gönnte sich Sinek während des Rennens, davon 2 1/4 Stunden Schlaf.