Stuliks steiler Aufstieg im Downhill-Nationalkader. Christof Stulik ist seit heuer fester Bestandteil des Downhill-Nationalkaders. Dabei begann der 19-jährige Egelseer erst im Jahr 2018 mit dem Extremsport.

Von Fabian Polland. Erstellt am 16. Juni 2021 (02:46)

Christof Stulik ist der Senkrechtstarter schlechthin in der österreichischen Downhillszene. Erst im Jahr 2018 kam er das erste Mal mit dem Sport in Berührung.

Aufmerksamkeit im Internet

Aufmerksam wurde der 19-Jährige im Internet auf die Randsportart, die Videos entfachten in ihm eine Lust, diesen Sport auszutesten. „Die Videos auf Youtube fand ich einfach spektakulär. Mein Bruder ist im Motocrossbereich unterwegs, aber das hat mir nie so richtig gefallen, also wollte ich irgendetwas anderes machen. Dann habe ich mir gedacht, ich probier Downhill einfach aus“, erklärt Stulik.

Dass der Egelseer ein Naturtalent im Downhill ist, kann man an seinem steilen Aufstieg in den letzten drei Jahren erkennen. 2018 begonnen, ist der HTL Krems-Absolvent nach zwei Jahren bei den Junioren nun in den Elitekader aufgestiegen. Trotz der noch jungen Karriere feierte der 19-Jährige schon einige beachtliche Erfolge im Downhill, darunter den Sieg bei den Austrian Gravity Series 2020 und den dritten Platz bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Innsbruck.

Eigener Fitnessraum und lange Autofahrten

Um auf der Karriereleiter noch einige Schritte gehen zu können, stehen viele Trainingseinheiten am Programm. Ein eigenes Home-Gym im Elternhaus in Egelsee war speziell in den vergangenen Lockdowns ein echter Gewinn.

„Am Wochenende bin ich in den verschiedenen Bikeparks unterwegs. Unter der Woche stehen dann immer zwei Ausdauereinheiten und zwei Krafteinheiten in meinem Home-Gym an“, schildert der HTL-Absolvent. Um zu den Downhill-Hotspots Schladming und Leogang zu gelangen, muss Stulik viele Stunden an Autofahrt in Kauf nehmen. Aber auch im Bezirk Krems findet er mit dem Trailwerk Wachau gute Trainingsmöglichkeiten vor.

Ziele für nächste Saison

Für die nächste Saison hat sich der Elite-Downhillfahrer schon seine Ziele gesteckt. „Das wird jetzt mein erstes Jahr in der Elite, ich will vor allem Erfahrung sammeln. Es ist aber sicherlich ein Ziel von mir, es im Downhill-Weltcup unter die Top 60 zu schaffen“, gibt Stulik die Marschroute vor.