Daheim ist daheim. Das Kremser Team zeigte bei den Staatsmeisterschaften vor eigener Kulisse Kämpferqualitäten und wurde am Ende Fünfter.

Von Stefan Berndl. Erstellt am 20. September 2016 (06:21)
NOEN, privat
Volle Attacke: Die Kremser kämpften bis zum Ende.

In Krems wurde der österreichische Staatsmeister im 7s-Rugby ermittelt. Acht Teams traten an, um für den Titel zu kämpfen. Mittendrin statt nur dabei auch der Rugbyklub Krems.

In der Gruppenphase bekamen es die Gastgeber mit dem RC Graz, RC Innsbruck und den Anexia-Tigers Klagenfurt zu tun. Zum Auftakt wartete Innsbruck. Bis zur Pause konnten die Kremser noch gut mithalten, ein 0:5 war die Konsequenz. Doch dann unterliefen dem Team einige individuelle Fehler.

Nach vier weiteren Trys jubelten die Innsbrucker über einen deutlichen 27:0-Sieg. Erst im zweiten Spiel wurden die harte Kremser Arbeit der letzten Wochen belohnt: Die Mannschaft aus Klagenfurt wurde mit 21:19 niedergerungen. Zu guter Letzt wartete noch der Titelmitfavorit aus Graz. Auch hier kämpften die Heimischen bis zum Schluss, das 7:26 ließ sich aber nicht verhindern. Der dritte Gruppenrang führte die Kremser schließlich in die Finalphase, es ging um die Ränge vier bis sechs.

Hier gab es die Chance zur Revanche gegen Innsbruck. Doch erneut behielt der Gegner die Überhand. 15:19 aus Kremser Sicht. „Wobei ihrem letzten Try eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter vorausging“, sagt der Kremser Präsident Martin Mann. Das Ergebnis stand aber, ein Spiel wartete noch. Gegen den RC Linz gelang schließlich noch ein versöhnliche Abschluss. Die Kremser siegten 14:10, holten Rang fünf. Der Gesamtsieg ging an die Rugby Union Donau Wien, die sich den dritten Titel 2016 sicherten.