„KSC-Herta“: Über 50 Jahre Vereinstreue. KSC-Kassadame Herta Miesbauer ist die „Gute Seele“ des Sports im Rahmen der NÖN-Sportlerwahl.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. März 2021 (03:22)
Herta Miesbauer ist die „Gute Seele“ des Sports im Zentralraum.
Franz Aschauer

Basierend auf den Nominierungen von Funktionären, Sportlern und Fans bestimmt die NÖN parallel zur Sportlerwahl in jeder der fünf Regionen Niederösterreichs die „Gute Seele“ des Sports.

Für den Zentralraum geht die Auszeichnung heuer an eine Dame, die erst kürzlich ihren 80. Geburtstag feierte. Herta Miesbauer ist die am längsten dienende Helferin des Kremser Sportclubs, des Tabellenführers der 1. Landesliga. Die Tante des legendären Franz „Burli“ Miesbauer, der den KSC 1988 als Kapitän zum sagenumwobenen Cup-Triumph gegen den FC Tirol führte, ist dem Traditionsverein seit Antreten ihres „Premierenjobs“ 1968 als Protokollantin stets verbunden geblieben.

Die Fußballfans in der Region kennen die nie um einen „Schmäh“ verlegene Miesbauer heute vor allem als Kassadame. Verändert hat sich für die unverwüstliche Säule an den Eingangstoren des altehrwürdigen Sepp-Doll-Stadions von Krems über die Jahrzehnte wenig. Einen Luxus leistet sich die 80-Jährige heute aber: „Zum Anpfiff sitze ich auf der Tribüne. Das war früher nicht so.“

Was den sportlichen Wettstreit betrifft, ist Miesbauer nach all den Jahren stets interessiert geblieben. Wie die gesamte KSC-Familie wünscht sie sich den Aufstieg in die Regionalliga.