Krems

Erstellt am 12. Februar 2019, 02:46

von Bert Bauer

UHK vernaschte mit Hard das nächste Topteam. Der „Fluch der Hollgasse“ hatte geendet, nun fiel auch der Heimrekord der „Roten Teufel“ gegen den UHK Krems.

Symbolbild  |  NOEN, Bilderbox

Acht Jahre mussten die Kremser Handballer auf einen Sieg in Hard warten, ehe die Mannen um Marko Simek auch dieser Negativserie ein Ende bereiteten. Für den Chefcoach selbst werden die herausregenden Leistungen immer mehr zur Selbstverständlichkeit: „Ein verdienter Sieg, wir waren handlungsschneller, ließen den Ball im Angriff laufen und agierten in den Zweikämpfen aggressiver.“

Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte schlug die Stunde von Lucijan Fižuleto, der den Vorarlbergern binnen weniger Minuten einen Dreierpack von 16:14 auf 19:14 verpasste und somit die Heimischen immer mehr unter Zugzwang brachte.

Fižuleto und Shejbal als Kremser Trümpfe

„Wir bekamen euren Slowenen nie in den Griff“, ließen nach dem Schlusspfiff auch die Vorarlberger verlauten. „Fisch“, wie er von seinen Mitspielern gerufen wird, gleicht ohnehin stets einer Wundertüte. Im Heimspiel gegen Bregenz fiel er nicht sonderlich auf, in Hard war er zusammen mit Michal Shjebal mit einer Erfolgsquote von fast 40 Prozent Matchwinner. Die „Roten Teufel“ stießen sich am Kremser Tormann-Routinier die Hörner ab.

Zwar wurde es im Finish noch einmal brenzlig, als die Gastgeber auf 22:23 herankamen. Postwendend verschaffte – erraten – Fižuleto mit den nächsten beiden Treffern zum 23:25 dem UHK wieder Luft (50. Minute). Aus 14 Versuchen erzielte er neun Treffer. Auch eine Zeitstrafe gegen Gunnar Prokop in den Schlussminuten konnten Hard nicht mehr zum Turnaround nutzen.