Ein Ausrutscher hätte für UHK Krems fatale Folgen. Die Kremser sind trotz holpriger Vorbereitung gegen Steirer zum Siegen verdammt.

Von Bert Bauer. Erstellt am 04. Februar 2021 (05:15)
Fast einig. Laut Teammanager Werner Lint stehen die Vertragsverhandlungen mit Fabian Posch für ein weiteres Jahr im UHK-Dress kurz vor dem Abschluss.
Bert Bauer

KREMS - BÄRNBACH/KÖFLACH, Samstag, 19.30 Uhr.

Alles andere als amused war Trainer Ibish Thaqi, als Westwien wegen eines aktiven Coronafalls das letzte Testspiel gegen den UHK vor der Meisterschaftsfortsetzung absagen musste: „Wir wurden am Samstagvormittag informiert, dass Trainer Draca positiv getestet wurde.“

Als Alternative folgte ein Testspiel zwischen der ersten und zweiten Kremser Garnitur über dreimal zwanzig Minuten, das auch ordentlich die Physis der Spieler beanspruchte, zumal nicht getauscht werden konnte.

Bärnbach/Köflach kommt am Samstag mit breiter Brust in die Wachau, nachdem die Spielgemeinschaft im Steirerderby in Graz die Oberhand behalten hatte. „Diese Partie ist ein Schlüsselspiel für uns, bei dem es bereits um ein Bonusrunden-Ticket geht“, warnt Thaqi davor, den direkten Konkurrenten ja nicht zu unterschätzen. Allein die 23:29-Auswärtsschlappe sollte Warnung genug sein.

Worauf es ankommen wird? „Auf eine konsequente Defensivarbeit der Mannschaft“, so Thaqi. „Vor allem von Kreisläufer Stojanović und Rückraumbomber Miloš Djurdević geht enorme Torgefahr aus.“