Kremser Talent Grasl (10) mit starker Ansage. KTK-Nachwuchstalent Ferdinand Grasl (10) stieß beim Kategorie-I-Topturnier der 12-Jährigen bis ins Semifinale vor.

Von Bert Bauer. Erstellt am 07. April 2021 (02:13)
Das 10-jährige KTK-Supertalent Ferdinand Grasl mischte in Pottenbrunn nahezu die ganze österreichische U12-Elite auf.
privat

Das „feine Händchen“ mit dem Racket hat er wohl von Vater Richard geerbt. Wenn sich Ferdinand Grasl aber so weiterentwickelt, könnte er in einigen Jahren zumindest der heimischen Tenniselite angehören.

Grasl musste zuerst Quali-Runden bestehen

Der 10-Jährige Schüler des Kremser Piaristengymnasiums sorgte beim U12-Nachwuchsturnier der Kategorie I in Oberpullendorf für Aufsehen, nachdem er reihenweise seine um zwei Jahre älteren Rivalen als Verlierer vom Platz geschickt hatte.

Das 10-jährige KTK-Supertalent Ferdinand Grasl mischte in Pottenbrunn nahezu die ganze österreichische U12-Elite auf.
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Zuerst musste Grasl drei Qualifikationsrunden überstehen. Danach hatte auch die Wiener Nummer 1, Kian Kren, keine Chance. In der Folge waren auch drei rot-weiß-rote Topspieler dieser Altersklasse dem KTK-Rohdiamanten nicht gewachsen.

Die auf den Nummern 8, 14 und 16 gesetzten Youngsters wurden jeweils in zwei Sätzen abgefertigt. Erst im Semifinale fand der Siegesrun gegen den Steirer Felix Raser, die Nummer 2, mit 1/6 und 2/6 ein Ende.

Kontinuierlicher Aufbau in der Tennisakademie

„Das war dann das siebente Spiel für Ferdinand. Kein Wunder, dass er da schon ein wenig ausgepowert war“, nahm auch Vater und Förderer Richard Grasl die Niederlage gelassen zur Kenntnis.

Der junge Kremser konnte über den ganzen Winter hindurch in der Tennisakademie von Wolfgang Thiem in Traiskirchen trainieren, da er schon Mitglied des ÖTV-Kaders für Spitzensport ist.