Langenloiserin Kiener vor Ironman-WM in Hawaii in Topform

Erstellt am 06. Juli 2022 | 02:19
Lesezeit: 2 Min
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Barbara Kiener (im Bild) zeigte beim Ironman Austria Kärnten am Wörthersee eine tolle Leistung. Ihre Altersklasse gewann sie souverän, im Gesamtfeld erreichte sie Rang sechs von insgesamt 345 Startern.
Foto: privat
URC-Athletin Barbara Kiener siegte beim Ironman Austria in ihrer Altersklasse. Für sie war es die Generalprobe vor der WM.
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Bei traumhaftem Sommerwetter ging es für Barbara Kiener bereits um 6.50 Uhr zum Start des Ironman Austria Kärnten, der im und rund um den Wörthersee stattfand. Die Athleten mussten 3,8 Kilometer im Wasser, 180 Kilometer auf dem Rad und 42,2 Kilometer auf der Laufstrecke bewältigen.

Bei einer Wassertemperatur von 25,3 Grad Celsius waren für die Starter Neoprenanzüge verboten. Kiener zeigte einen soliden Schwimmpart und kam als 20. in die Wechselzone. Auf dem Rad arbeitete sich die Athletin stetig an das Spitzenfeld heran und machte Platz um Platz gut – als Zweitplatzierte ging es für Kiener zu ihrer Paradedisziplin, dem Laufen.

Die Marathondistanz von 42,2 Kilometer absolvierte die Triathletin des URC Langenlois trotz enormer Hitze in einer Zeit von 3:21,55 Stunden. Schlussendlich finishte Kiener auf dem sechsten Rang von 345 Startern, ihre Altersklasse W40 gewann sie überlegen.

Für die anstehende Ironman-WM in Hawaii diente der Bewerb als perfekte Generalprobe. „Beim Schwimmen und auch auf dem Rad hatte ich zu Beginn kein gutes Gefühl. Das Laufen war dann richtig gut. Für Hawaii war es ein richtig gutes Vorbereitungsrennen, auch aufgrund der Hitze“, so Kiener.

Oldboy Alexander Frühwirth finishte in Klagenfurt seine bereits 70. Langdistanz seiner Karriere. Für Dagmar Pfadenhauer und Martin Riedel lief es nicht gut, Pfadenhauer musste mit Kopfschmerzen und Übelkeit nach 90 Kilometer auf dem Rad das Rennen beenden, Riedel kollabierte auf der Laufstrecke.

Vom Tri-Team Krems waren zwei Athleten vertreten: Elke Schiebl-van Veen (Platz 13 in der Altersklasse W55) und Christian Schiebl (Platz 23 in der Altersklasse M55).