Langenloiser Sinek radelt wieder durch ganz Österreich. Bereits zum sechsten Mal wagt sich der Langenloiser Christian Sinek an den Start des berüchtigten Radrennens Race Around Austria. Auf ihn warten drei harte Tage im Sattel.

Von Magdalena Klement. Erstellt am 14. August 2018 (02:15)
URC-Fahrer Christian Sinek (Mitte) mit seinen Betreuern Arno Halbertschlager, Patrick Blauensteiner, Sonja Schumann, Michael Hagmann, Andreas Gföhler (von links) und Klaus Hofer (nicht am Foto).
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Dass 2.165 Kilometer und rund 28.000 Höhenmeter wahrlich kein Zuckerschlecken sind, das wird der Langenloiser Ultraradrennfahrer Christian Sinek (URC) heuer bereits zum sechsten Mal am eigenen Leib erfahren.

Am 15. August startet Sinek beim härtesten Non-stop-Rad rennen Österreichs, dem „Race Around Austria“. Dabei wagt sich der Kamptaler zum 10-Jahr-Veranstaltungs-Jubiläum heuer zum dritten Mal in der Kategorie „Race Around Austria Extreme“ an den Start. Dieses gilt als härtestes Radrennen Europas und stellt gleichzeitig auch ein Qualifikationsrennen für das legendäre „Race Across America“ dar.

Die Streckenführung schlängelt sich an Österreichs Grenzen entlang. Start und Ziel liegen im Urlaubsort St. Georgen im Attergau. Nach Sineks erfolgreichem Finish des „RAA1500“-Bewerbs im Vorjahr (drei Tage, sechs Stunden und 33 Minuten) auf dem guten vierten Rang geht der Ausdauerathlet heuer zu Recht optimistisch in den Bewerb: „Ich erwarte mir eine Zeitverbesserung von drei bis fünf Stunden gegenüber dem Jahr 2017“, so der Ultracycling-Spezialist.

Während des gesamten Rennens wird der Langenloiser von zwei Dreierteams betreut. Ein Team wird stets bei Sinek sein, ihn durch Österreich navigieren und verpflegen. Es bleibt also noch abzuwarten, ob dem Extremsportler der Sprung aufs Stockerl gelingt.