Tischtennis-Derby geht an Traisen

Erstellt am 19. Januar 2022 | 02:17
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Symbolbild
Foto: Shahjehan/Shutterstock.com
Die Meisterschaften im Unterhaus wurden letzte Woche fortgesetzt. Auch die Mannschaften der SG St. Veit/Hainfeld sowie WSV Traisen sind ab sofort wieder im Einsatz.
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In den Bundesligen ruht der SPielbetrieb noch, doch im Unterhaus werden die Tischtennismeistercaften seit letzter Woche bereits wieder fortgesetzt. Von der SG St. Veit/Hainfeld war die Vierermannschaft (SGVH4) die Höchstgesetzte, die bereits gespielt hat.

Die Gölsentaler trafen dabei gleich auf die Nachbarn. In den sehr fair geführten Derbypartien spielte der Gastgeber seinen Heimvorteil voll aus. Altmeister Hans Peter Wuttke konnte in eindrucksvoller Manier alle seine drei Einzel für sich entscheiden. Auch Johann Riesenberger gewann seine zwei Matches, blieb gegen Marcel Grundbeck und Stefan Wokurek gar ohne Satzniederlage.

Auch im Doppel waren die beiden Traisner eine Klasse für sich und gewannen mit 3:0. Obwohl jeder Satz hart umkämpft war, gelang es Grundbeck/Wokurek nicht zu punkten. Scheibenreiter und Wokurek konnten dennoch für die Gölsentaler zwei Siege einfahren. Mit einem 1:3 und einem 0:3 blieben sie gegen Florian Riesenberger siegreich. Der Endstand in der Derbybegegnung lautete 6:2 für Traisen.

Für das „Gramm-Trio“ gab es auswärts gegen Kirchberg/Wagram 2 die Höchststrafe von 0:7. Mannschaftsführer Franz Gramm hatte gegen Alois Weichselbaum und Franz Töpfl zweimal klar das Nachsehen. Jan Dubowy konnte ebenfalls gegen Töpl und Manfred Traxler nicht anschreiben und Martin Sebek gelang nur jeweils ein Satz gegen für die Gölsentaler gegen Weichselbaum und Traxler.

Im Doppel ging es zum Nachteil der SG-Spieler in derselben Gangart weiter, klare 0:3-Schlappe gegen die starken Kirchberger. „Beim kommenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Böheimkirchen wird’s aber wahrscheinlich nicht einfacher für die Jungs“, fürchtet SGVH-Pressesprecher Harry Kurzböck.

Die SGVH7 musste gleich in einer Doppelrunderan, um die Weihnachtskipferl abzuarbeiten. Am vergangenen Mittwoch erwischte Thomas Veith in St. Andrä/Wördern einen absoluten Top-Tag undgwann für die Gölsentaler alle seine drei Einzel gegen Johannes Böhm, Gerald Lagler und Bernhard Schlauss.

Auch Robert Grundbeck kam zu einem Erfolg und zwar gegen Böhm, gegen Lagler und Schlauss zog er aber den Kürzeren. Oldie Johann Thaller, der durch die sehr lange Anfahrt zum Spiel sehr müde war, konnte dieses Mal kein Spiel an Land ziehen und auch das Doppel gewann das Heimteam souverän. Trotz der tollen Ausnahmeleistung von Veith verlor die SGVH7 denkbar knapp mit 4:6.

Tags drauf war Böheimkirchen in St. Veit zu Gast. Diesmal zeigte Thaller, dass er auch mit 85 Jahren nicht zum „alten Eisen“ zählt. Gegen Bernhard Braun und Severin Strasser blieb er in beiden Matches im Entscheidungssatz erfolgreich. Gegen Michael Riedl (der früher in der Unterliga spielte), gab es weder für Thaller noch für Grundbeck und Veith was zu holen. Grundbeck verlor auch gegen Strasser und Veith unterlag Braun. Durch die erneute Niederlage ist man weiter im Tabellenkeller als Vorletzter.