Berglaufcup biegt in die Zielgerade. Bei der letzten Station vor dem Finale in Kleinzell triumphierten einmal mehr Alois Redl und Silvia Ehm.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 05. September 2017 (01:06)
Alois Redl kämpfte sich durch den Nebel auf den Tirolerkogel.
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Am Samstag ging der Annaberger Berglauf auf den Tirolerkogel bereits in seine 15. Auflage und zählte auch heuer wieder sowohl zum österreichischen Berglaufcup als auch zum Traisentaler Berglaufcup. Schwere Regenfälle zwangen die Veranstalter um Karl Schachinger von der Union Annaberg aber um eine leichte Verkürzung des Rennens.

Schwierige Verhältnisse aufgrund der Witterung

„Die schweren Regenfälle an den Vortagen und auch noch in der Nacht hatten für derart schwere Bodenverhältnisse im unteren Bereich des Rennens gesorgt, dass wir uns für einen Start beim Amtshaus Annaberg entschlossen haben“, erklärt Schachinger. Dies ergab somit eine Lauflänge von 5,1 Kilometern und eine Höhendifferenz von 401 Metern.

An der Selektivität des Rennens endete sich aber naturgemäß nichts, kommen die schweren Bergpassagen ohnehin erst im oberen Streckenbereich. Und so setzten sich auch auf dieser Strecke die favorisierten „Kletterer“ am Ende klar durch. Von den drei ehemaligen Siegern des Berglaufs, die auch heuer am Start waren - Alois Redl, Thomas Heigl und Helmut Pesau - war Redl, der für Loosdorf startet, eine Klasse für sich und gewann in der Zeit von 23:52 Minuten klar vor dem Lunzer Heigl.

Auch bei den Damen war es eine klare Sache für die für Union St. Veit startende Neulengbacherin Silvia Ehm, die sich in 31:42 gegen ihre schärfste Konkurrentin Claudia Fritz klar durchzusetzen vermochte. Klassensiege für den Veranstalterklub Union Annaberg gab es durch Helmut Pesau (M 40) und Marion Kapuscinski (W 50).

62 Teilnehmer trotzten dem Wetter

Trotz der schlechten Wettervorhersage konnte die Union Annaberg 62 Athleten bei diesem schweren Bergrennen begrüßen. Schon beim Start um 10.30 Uhr hatte es herunten keine zehn Grad Celsius und im Ziel am Tirolerkogel wurde es empfindlich kalt. „Wir sind aber zum Glück noch unter der Schneegrenze geblieben“, lacht Schachinger. Aufgrund der dichten Bewölkung am Berg und des erneut einsetzenden Starkregens wurde die Siegerehrung aber im Annabergerhaus abgehalten.

Den beiden Tagesschnellsten wurden zusätzlich zum Siegerpreis von je 75 Euro von der Tischlerei Zöchling aus Annaberg, als Ehrenpreis je ein handgemachtes Jausenbrett sowie ein „Schuhknecht“ übergeben.

Der Annaberger Berglauf war der vorletzte Lauf zum heurigen Traisentaler Berglaufcup. Die Entscheidung in der Gesamtwertung fällt am 23. September in Kleinzell.