Neun Damböck-Tore reichen nicht für Titel. Der HC Hard gewinnt auch das zweite Finalspiel gegen die Fivers und krönt sich zum siebenten Mal zum Staatsmeister. Das St. Veiter Toptalent Eric Damböck steuerte neun Tore für die Fivers bei.

Von Claus Stumpfer und Rainhart Kram-Aron. Erstellt am 09. Juni 2021 (00:40)
Rainhart Kram-Aron und Stiefvater Stefan Damböck können doch gratulieren: Eric wurde ins spusu-Liga-All-Star-Team gewählt.
zVg

Die „Roten Teufel“ gewinnen auch das zweite Finalspiel gegen die Fivers und fixieren auswärts den Titelgewinn. Die Margaretner aus Wien mit dem St. Veiter Toptalent Eric Damböck agieren von Beginn weg nervös, haben zu keinem Zeitpunkt eine Führung inne und gehen mit einem 11:15-Rückstand in die Pause.

Nach Seitenwechsel gibt es anstelle einer Aufholjagd die Vorentscheidung: 15 Minuten vor dem Ende sind die Vorarlberger zehn Tore voran. Zwar bäumen sich Damböck und Co. nochmals auf und fünf Minuten vor Schluss beträgt der Rückstand plötzlich nur mehr drei Treffer, dazu haben die Gastgeber auch noch einen Mann mehr am Parkett. Dabei bleibt es aber, den Sieg der Harder können sie nicht mehr verhindern.

Es ist der erste Meistertitel für den HC Hard seit 2017, die Fivers verpassen indes nach Siegen im ÖHB-Cup und Supercup das Triple.

Der als „Handballer des Jahres“ ausgezeichnete Lukas Hutecek, Tobias Wagner und Nikola Stevanovic verabsäumen es auf Seiten der Wiener, sich mit dem Meistertitel zu verabschieden, das Trio zieht es im Sommer ins Ausland. „Wir haben das schlechteste Spiel der Saison zum schlechtesten Zeitpunkt gemacht“, ärgerte sich Hutecek.

Zumindest Damböck kann sich aber keinen Vorwurf machen. Mit neun Treffern hat er das Spiel der Fivers getragen und dafür gesorgt, dass es nochmals richtig eng wurde. „Aber obwohl wir diese Saison viel erreicht haben, auf das wir stolz sein können, fehlt jetzt die Krönung“, war er nach dem Spiel sehr enttäuscht. „Wir alle wollten das Triple holen, das große Ziel Meisterschaft ist der wichtigste Titel. Es tut extrem weh, dass wir es nicht geschafft haben, es ist sehr bitter in diesem Moment“, ergänzt der Wiesenfelder.