Wiesenfelder Eric Damböck glänzt in Spusu-Liga. Der Wiesenfelder Eric Damböck glänzt nicht nur mit tollen Treffern, er ist bei den Fivers jetzt auch Erstliga-Stammkraft.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 24. Dezember 2019 (00:31)
Ein Treffer zum Zungeschnalzen. Mit dieser artistischen Einlage erzielte Eric Damböck das „Tor des Monats November“ in der spusu-Liga. 2019 war das Jahr des Wiesenfelders.
Fivers

Eric Damböck hat im abgelaufenen Jahr endgültig den Sprung in die Einsermannschaft der Fivers WAT Margareten in Österreichs höchster Spielklasse geschafft. Mehr noch: Bei zwei Matches im Herbst wurde er sogar zum „Man of the match“ gekürt und im November erzielte er das Tor des Monats in der spusu-Liga.
Nach einem tollen Zuspiel hatte er freien Zug aufs Tor und beim Sprung in den Siebenmeterraum machte er eine Pirouette und zirkelte den Ball verkehrt in der Luft „stehend“ der rechten Hand ins rechte untere Eck. Die spusu-Liga wählt auch dasTor des Jahres, und ohne Zweifel ist Damböck damit derzeit der erste Anwärter auf diesen Titel.

Aber Damböck hat sich im abgelaufenen Jahr 2019 nicht nur zum „Angreifer mit dem Tor-Diplom“ gemausert, sondern die Leistungsexplosion des 20-Jährigen als Ganzes war für alle Experten erstaunlich. Kein Wunder, dass er so zum fixen Bestandteil im Team von Trainer Peter Eckl wurde.
Zwar hat Damböck bereits 2017 beim Wiener Spitzenklub Kurzeinsätze gehabt, aber die Bilanz heuer sieht ganz anders aus. Die Hauptrunde hat der Wiesenfelder als 21. der spusu-Liga-Torschützenliste (4. der Fivers) abschließen können, das sind 66 Tore aus 18 Spielen.

„Ich habe im Sommer zum ersten Mal die Vorbereitung komplett mitmachen können, war endlich nicht von Verletzungen geplagt“, sieht Damböck darin den Hauptgrund für die Steigerung. Außerdem hat er seine Ausbildung zum Diplomsportlehrer an der BSPA Wien abgeschlossen. „Erstmals habe ich jetzt den Kopf komplett frei für Handball, was ebenfalls mein Spiel positiv beeinflusst“, stellt Damböck aber trotzdem den Erfolg des Teams über seinen eigenen. „Wir stehen seit letzter Woche bereits vorzeitig als Sieger des Grunddurchgangs fest, das freut mich am meisten!“

Weihnachtspause kommt gerade recht

Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Seit Ende November kämpft Damböck mit Rückenproblemen, weshalb die Weihnachtspause für ihn gerade rechtzeitig kommt. „Die will ich nun gut nutzen, um zu regenerieren und Österreichs Nationalteam bei der Heim-Europameisterschaft fest die Daumen zu drücken!“
Denn das Sporthighlight des Jahres kommt in der Karriere Damböcks, der als künftiger Kandidat fürs Nationalteam gilt, etwas zu früh. Der Vorteil: Damböck kann seinen ganzen Fokus auf die spusu-Liga richten. Da geht’s dann ab Februar für die Fivers erst so richtig los, wenn die Bonusrunde startet. „Dann will ich wieder hundertprozentig fit sein“, hat sich Damböck fest vorgenommen, einen nachhaltigen Eindruck in Österreichs höchster Spielklasse zu hinterlassen.