Guter Saisonstart für Jürgen Zöchling. Der Türnitzer Jürgen Zöchling fuhr in Rijeka zweimal aufs Podest. Platz zwei beim Langstreckenrennen war das Highlight.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 23. Mai 2018 (02:35)
Zöchling fuhr bei drei Rennen zwimal aufs Podest.
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Der Türnitzer Jürgen Zöchling von SLC Racing zeigte am Automotodrom Rijeka wieder seine Klasse. Am Freitag ging es mit dem Langstreckenrennen los. Die Verhältnisse waren sehr schwierig, da es schon am Vormittag bei den Trainings zu regnen begann. Das Wetter wurde auch bis zum Rennstart nicht besser. Sehr zur Freude von Zöchling, denn das Fahren auf nasser Strecke liegt ihm besonders.

Mit Startplatz sieben ging es bei strömendem Regen ins 2-Stunden-Rennen, bei dem Zöchling gleich von Beginn an das Tempo vorgab und auch die schnellste Rundenzeit fuhr. Nach 40 Minuten kam Zöchling als Führender zum Fahrerwechsel in die Box. Sein Teamkollege fuhr die weiteren 40 Minuten, fiel aber dabei bis zum nächsten Wechsel auf den dritten Platz zurück. Jetzt musste Zöchling nochmals ins Rennen. „Ich holte Runde um Runde auf, aber der Rennabbruch 15 Minuten vor Rennende verhinderte sogar noch den möglichen Sieg“, war Zöchling mit seiner Leistung und dem zweiten Platz zufrieden.

Am Samstag ging es mit dem Damaro-Pascha-Cup weiter, bei dem Zöchling Titelverteidiger in der Superbike-Klasse ist. Gleich vom ersten Training an tat sich Zöchling aber schwer. „Es waren einfach die Anstrengungen vom Langstreckenrennen doch sehr stark zu spüren“, klagte er. Doch Zöchling schaffte trotzdem noch den sehr guten vierten Startplatz fürs Rennen, in dem es dann zu vielen Zweikämpfen kam. Zöchling musste sich schlussendlich mit dem fünften Platz begnügen.

„Am Sonntag fühlte ich mich wieder besser, doch im Qualifying reichte es wieder nur für den siebenten Startplatz“, ging er daher aggressiv ins Rennen. Schon beim Start konnte er einen Platz gut machen. In weiterer Folge kämpfte er sich Platz um Platz nach vor und war sogar am Führungsduo dran. „Zwar ist es mir nicht gelungen, ganz aufzuschließen, sodass ich als Dritter über die Ziellinie fuhr, dennoch war das eines meiner besten Rennen“, meinte Zöchling.