2. Bundesliga A: Die Stars gefordert. Die Einsertruppe der SG St. Veit/Hainfeld konnte am Wochenende zwei Spitzenteams Paroli bieten.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 29. Januar 2019 (01:41)
Die Patronanz über das Spiel hatte das Gasthaus Franzl aus Wilhelmsburg, vertretn durch Leopold Franzl, inne.
NÖN

Mit starken Gegnern hatte es die Einsermannschaft der SG St. Veit/Hainfeld am Wochenende zu tun. Am Samstag war der TTV Wr. Neudorf zu Gast. Bernhard Kranabitl konnte sich mit zwei Siegen gegen die beiden Top-U-21-Burschen Martin Radel und Martin Bäuerle auszeichnen. Michael Kraft war gegen Radel mit 3:1 erfolgreich, gegen Bäuerle hatte er sehr viel Pech. Beim Stand von 9:9 hatte der Neudorfer, nach einem sehenswerten Ballwechsel, das bessere Ende für sich. Einen Punkt später war es vorbei — 2:3. Und Thomas Coufal erging es ähnlich gegen das Toptalent, auch er unterlag 2:3.

Gegen den für Wr. Neudorft spielenen Polen Wojciech war dann für keinen St. Veiter ein Kraut gewachsen. Einzig Kraft konnte ihn im ersten Match ärgern, zum Spielgewinn reichte es aber nicht. Somit setzte es eine 3:6 Niederlage für das Bundesligateam.

Kurzböck sah trotzdem die „Aktion des Tages“ von Michael Kraft. „Beim Stand von 9:9 im fünften Satz zuzugeben, dass der Ball die Kante streifte, obwohl es die Schiedsrichterin weder gesehen noch gehört hatte, zeigt von wahrer Größe.“

Auf Augenhöhe bei einem Klasseduell

Sonntags kam der Flötzer-steiger Sportklub nach St. Veit. Im Herbst gab es noch einen unglaublichen 6:4-Auswärtssieg für die Gölsentaler, aber die Wiener ließen das nicht so auf sich sitzen. Kutis, Klaus und Päuerl waren diesmal stark für die drei St. Veiter Helden. Einzig Bernhard Kranabitl konnte mit 3:0 gegen den Verteidiger Päuerl gewinnen, gegen Kutis verlor er mit 2:3. Kraft unterlag zweimal 0:3 und Coufal hatte gegen alle drei das Nachsehen.

Kurzböck zeigte sich aber begeistert vom Niveau: „Unglaublich, wie viel tolle Ballwechsel man in der Bundesliga sieht, echt Wahnsinn!“ Und die hohe Niederlage täuscht seiner Meinung nach auch ein wenig. „Die vierte und fünfte Partie hätten wir genauso gewinnen können!“