Marc Digruber ohne Rennen in Val d‘Isere . Digruber konnte neuen Sponsor wegen Wetterkapriolen in Val d‘Isere noch nicht präsentieren. Viel Interesse am Damenrennen.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 11. Dezember 2018 (02:36)
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Marc Digruber, mit neuem Kopfsponsor, war in Val D’Isere zur Untätigkeit verdammt.

Top motiviert und mit neuem Kopfsponsor war Marc Digruber als Nummer 25 der Welt ins tief verschneite Val d’Isere in den Savoyer Alpen angereist und musste letztlich unverrichteter Dinge wieder abziehen. Der Wind und der viele Neuschnee machte es den französischen Veranstaltern unmöglich, am Sonntag ein faires Rennen zu organisieren.

„Schade, denn die Form stimmt und das Material passt“, meinte der gebürtige Mitterbacher, der jetzt in Frankenfels lebt. Vor dem Rennen kurz vor Weihnachten in Madonna di Campiglio wird er sich mit dem Nationalteam weiter auf der Reiteralm vorbereiten.

„Mit diesem spannenden Parallelslalom hat die Fis einen neuen Weg eingeschlagen, den wir natürlich in den Trainingsvorbereitungen berücksichtigen müssen“

Interessiert hat Digruber aber auch das Damen-Weltcuprennen in St. Moritz mit dem Sieg von Mikaela Shiffrin verfolgt. „Mit diesem spannenden Parallelslalom hat die Fis einen neuen Weg eingeschlagen, den wir natürlich in den Trainingsvorbereitungen berücksichtigen müssen“, sieht Digruber es durchaus positiv, dass künftig die Kombinationsbewerbe durch diese kurzen und für die Zuschauer packenden Parallel-Rennen Athlet gegen Athlet ersetzt werden.

„Wir Slalomläufer haben dadurch noch mehr Präsenz, was natürlich auch das Sponsoreninteresse weckt, zumal die Show bereits mit den Startduellen bei diesen Bewerben beginnt, und beinharte Kämpfe garantiert sind, wenn man den Gegner neben sich spürt“, ist Digruber vom neuen Format begeistert.

Die alpine Kombination hat jedenfalls mit Ende der Ski-WM endgültig ausgedient. Der internationale Skiverband kämpft stattdessen auch für die Olympische Anerkennung des Paralleltorlaufs.