Fuchs-Schwestern gewinnen kürzeste Begegnung der Saison

Schlusslicht Hagenbrunn und die SG St. Veit/Hainfeld 2 bieten im Match der 2. Tischtennis-Landesliga jeweils nur zwei Spieler auf — 5:2-Sieg der SG!

Erstellt am 24. November 2021 | 02:32
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Zu einem ungewöhnlichen Spielverlauf in einer extrem kurzen Begegnung kam es vergangene Woche, kurz vor dem Lockdown, im Heimspiel der SG St. Veit/Hainfeld 2 (SGVH2) gegen Schlusslicht Hagenbrunn. Beide Mannschaften mussten in dieser Runde auf einen Spieler verzichten. Bei den Gästen war dies Martin Parzer, bei den Gölsentalern fehlte Michael Worischek.

Doch die beiden Fuchs-Schwestern Sandra und Lisa ließen nichts anbrennen. Sandra fertigte Marcus Reinmansteiner klar mit 3:1 ab, Lisa hatte bei ihrem 3:1 gegen Fabian Geringer auch nicht mehr Mühe. Dank dem ebenfalls tollen Doppel, das 3:0 gewonnen wurde, und den zwei w.-o.-Partien feierte man einen 5:2-Erfolg!

Durch die Corona-2G-Maßnahmen musste auch die SGVH 4 mit Johann Scheibenreiter auf einen ihrer Spieler verzichten. Stefan Wokurek und Marcel Grundbeck versuchten ihr Glück in St. Pölten gegen die Gemeinde 1. „Doch ohne den Kapitän der 4er-Mannschaft, der für gewöhnlich nicht nur solide spielt, sondern auch seine Teamkollegen sehr gut coacht, standen die SG-Spieler auf verlorenen Posten“, erzählt Pressesprecher Harry Kurzböck.

Youngster Grundbeck verlor gegen den Verteidigungsspezialisten Roman Weber 1:3 und gegen Jürgen Wallo 2:3. Wokurek setzte sich zwar gegen Weber mit 3:1 durch und auch gegen Reinhard Waltenberger war er in jedem Satz knapp dran, doch nach vier Sätzen war trotzdem Schluss für den Gölsentaler. Da man sich auch im Doppel gegen Weber/Wallo geschlagen geben musste (1:3) musste man mit einer sehr empfindlichen 1:6-Schlappe die Heimreise antreten.

Auch die SGVH6 musste auswärts eine klare 1:6-Niederlage in Kauf nehmen. Mannschaftsführer Franz Gramm verlor seine Matches gegen Ralf Gugarell (0:3) und Marvin Vermeulen (1:3) recht deutlich. Auch Heimo Tarmann fand dieses Mal nie so richtig in Spiel. Gegen den starken Linkshänder Christian Jöchl und Vermeulen gelang ihm kein einziger Satzgewinn.

Martin Sebek war an diesem Tag der Einzige, der zumindest einmal punkten konnte. Gegen Gugarell gewann er den entscheidenen fünften Satz, aber gegen Jöchl war auch er chancenlos. Auch die Doppelpartie blieb fest in Herzogenburger Hand. Sebek/Gramm unterlagen Christian Jöchl und Werner Damböck mit 1:3.

Zwei Matches müsste man in der Herbstrunde noch spielen, doch im Moment ist durch den Lockdown natürlich auch die Tischtennis-Meisterschaft im Amateurbereich ausgesetzt, nur ür die beiden Bundesligateams, die Profistatus genießen, läuft der Bewerb wie geplant weiter.

Ihr erstes Remis und somit den ersten Punktgewinn konnte letzte Woche vor der Covid-19-Pause im Heimspiel gegen Kirchberg/Wagram 4 das 7er-Team der SG verbuchen. Dabei punkteten Robert Grundbeck und Oldie Johann Thaller bei ihren drei Matches jeweils zweimal, nämlich gegen Fabian und Viktor Sommer. Auch der Dritte im Bunde, Thomas Veith, trug sich in die Siegerliste ein. Gegen Fabian Sommer holte er einen 3:1-Sieg.

Nicht zu biegen war an diesem Tag der Kirchberger Harald Hausdorf. Obwohl er gegen Veith und Thaller in den fünften Satz musste, behielt er zweimal die Oberhand. Gegen Grundbeck gewann er deutlich mit 3:0 und auch im Doppel mit Fabian Sommer hielt Hausdorf er die Zügel fest im Griff. Das 2:3 von Thaller/Grundbeck kostete den Sieg.