SG St. Veit/Hainfeld: Aufstieg geschafft!. Angeführt von Michael Worischek setzte sich die SG St. Veit/Hainfeld in den Qualispielen zur 2. Bundesliga durch.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 23. Mai 2018 (02:35)
Bernie Kranabitl, Slavko Jovanovic und Michi Worischek
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Letzte Woche fanden in Wels die Qualifikationsspiele zur 2. Tischtennis Bundesliga statt. Als Meister der Donic-Liga war die SG St. Veit/Hainfeld mit am Start. Die Gegner hießen SG Landskron/Velden und Neusiedl am See.

In der ersten Begegnung gegen die Kärntner konnte man mit 6:2 gewinnen. Michael Worischek gewann dabei alle seine drei Matches in eindrucksvoller Manier und gab dabei nicht einmal einen Satz ab. Bernhard Kranabitl konnte sich gegen Michael Strauss und dem Deutschen Michael Stadtmüller ebenfalls mit zwei glatten Siegen durchsetzen, unterlag aber gegen Patrick Keuschnig. Slavko Jovanovic verlor auch gegen Keuschnig, mit dem Verteidigungskünstler Stadtmüller hatte aber auch er keine Probleme.

Am Nachmittag kam es zum zweiten Spiel gegen die Mannen von Neusiedl/See. Durch eine tolle Taktik, aber auch begünstigt von dem anschließenden Verletzungspech des starken Neusiedlers Phillip Enz, der zwei Spiele w.o. geben musste, ging die Partie ebenso glatt mit 6:2 an die Gölsentaler.

Auch Biesenfeld konnte man biegen

Im Platzierungsmatch am nächsten Tag gegen Biesenfeld (Sieger der Gruppe A) hatte man richtig starke Gegner. Durch eine taktische Meisterleistung ging die SG rasch mit 3:0 in Führung, auch weil Slavko Jovanovic den etwas stärker eingeschätzten Mario Hochkofler mit 3:1 besiegen konnte. Worischek spielte wie schon am Vortag bärenstark und gewann alle seine drei Einzel. Jovanovic blieb auch gegen Michael Binder erfolgreich, hatte aber gegen den Tschechen Jan Duspiva das Nachsehen. Berni Kranabitl „zerlegte“ zwar Binder in Rekordzeit (11:2, 11:6, 11:6), musste sich aber gegen die starken Spieler Duspiva und Hochkofler denkbar knapp jeweils im fünften Satz geschlagen geben.

Am Ende hat man auch gegen Biesenfeld mit 6:3 bestehen können. Harry Kurzböck, der zum siebenköpfigen Anhang zählte, der mitgereist war, zeigte sich begeistert: „Es war wieder einmal sensationell zu sehen, wie stark die Jungs sind und das gegen die Meister beziehungsweise zweitplatzierten Mannschaften der anderen Bundesländer“, war er von der Qualität der Spiele beeindruckt. „Großen Respekt an unsere Einser, die alle Partien in dieser Saison gewinnen konnten“, freut sich Kurzböck schon auf spannende Bundesligaspiele ab kommenden Herbst.