Titel knapp vergeben. Nachwuchs / Tolles U-17-Meisterschaftsfinale ohne Happy End: Ein 2:2-Remis war für die NSG St. Aegyd/Hohenberg zu wenig.

Erstellt am 16. Juni 2014 (14:27)
Das U17-Team der NSG St. Aegyd/Hohenberg freut sich über den Vizemeister. Im Bild (v. l.) Oliver Schweiger, Marco Wallner, Oliver Lozinski, Michael Kögel, Albi Ukaj, Lukas Leitner, Trainer Guido Wallner, George Götzinger, Dominik Prack und Clemens Resch.
NOEN, Guido Wallner

ST. AEGYD - GABLITZ 2:2. Vor der unglaublichen Kulisse von rund 150 Zuschauern kam es in der JHG Nordwest-Mitte zum Titelduell zwischen den Hausherrn und Gablitz. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz benötigten die Wallner-Schützlinge aber einen Sieg für den Titel.

Und die Heimelf erwischte einen Traumstart: Lukas Leitner wurde an der Strafraumgrenze gefoult und Musa Mustavi zirkelte den Freistoß über die Mauer zur 1:0-Führung. Kurz darauf vergab Sevdai Zendeli, der schon den Torwart ausgespielt hatte, die Chance aufs 2:0.

Dann erkämpfte sich Patrick Grill den Ball und schickte Leitner auf die Reise. Dieser brachte einen Stanglpass zur Mitte, den Zendeli zum 2:0 verwandelte. In dieser Aktion blieb der überragende Leitner aber mit einer Knöchelblessur liegen. Die Gäste übernahmen das Kommando, verkürzten aus einer Ecke auf 1:2.

Gleich nach Seitenwechsel fiel das 2:2. George Götzinger, der für den verhinderten Einsergoalie Perthold eingesprungen war, agierte unglücklich. „Es war mutig von ihm, als Torwart einzuspringen und er hat mit Ausnahme dieses Patzers toll gehalten“, lobte Trainer Guido Wallner seinen Feldspieler im Tor.

Der Ausgleichstreffer läutete die Schlussoffensive ein. Leitner, der trotz Verletzung weiterspielte, hat zweimal alleine vor dem Torwart vergeben. Und nach einem Zendeli-Lupfer über den Torwart rettete ein Gablitzer mit einer akrobatischen Einlage auf der Linie. So blieb es beim 2:2, das Gablitz zum Titel reichte.

„Ich bin stolz, Trainer dieser Truppe zu sein und überzeugt, dass die Burschen ihren Vereinen SC St. Aegyd und SV Hohenberg noch viel Freude bereiten werden“, meinte Wallner.