Sieg im falschen Lauf. Lokalmatador Philipp Bertl gewann den ÖTSV-Cup-Bewerb, musste aber bei Staatsmeisterschaft mit Silber vorlieb nehmen.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. September 2014 (16:36)
Philipp Bertl gewann in Lehenrotte das ÖTSV-Cup-Rennen, musste sich aber im Staatsmeisterschaftslauf mit Platz zwei begnügen.
NOEN, privat
Am Wochenende veranstaltete das Trial Team Traisental in Lehenrotte seinen Topevent, mit Staatsmeisterschaft, ÖTSV-Cup und „Elektro Kids Trial“. Trotz Starkregen und daher extrem rutschigen Streckenverhältnissen konnte sich das Organisationsteam über eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung freuen.

„Für den echten Fan sind das natürlich erst die perfekten Bedingungen, weil recht viel schwieriger kann eine Strecke eigentlich nicht mehr werden, da wurde wirklich alles geboten“, war Erich Diestinger begeistert.

Am Samstag wurde gleich zu Beginn das Elektro Kids Trial durchgeführt, welches zahlreiche Väter mit ihren Youngsters anlockte. „Dieser Bewerb war echt der Hit und hat allen unheimlich viel Spaß bereitet“, freute sich Diestinger.

Bertl hat Können bewiesen

Gleich danach wurde es aber für die Topfahrer ernst, und zu denen zählt in Österreich der Wilhelmsburger Philip Bertl vom Veranstalterklub. Der Lokalmatador nutzte seine Streckenkenntnisse am Samstag im ÖTSV-Cup-Rennen optimal aus und feierte einen ungefährdeten Sieg.

Als Favorit ging Bertl daher auch am Sonntag in den Staatsmeisterschaftsbewerb, aber dabei machte ihm sein derzeit stärkster Konkurrent, der Osttiroler Manuel Vollger einen Strich durch die Rechnung. Ein paar Patzer auf dem glitschigen Terrain kosteten den Sieg. „Aber auch der Vizestaatsmeistertitel ist eine ausgezeichnete Platzierung“, nahm es Bertl am Ende aber doch gelassen.

Weitere ausgezeichnete Traisentaler waren die Einsteiger, Gerhard Kräftner und Karl Bartonik, mit jeweils einem zweiten Rang.