Volleyballer bereit für Cupschlacht. Die St. Pöltner ziehen ihren Siegeszug in der 2. Herrenbundesliga auch in Salzburg fort — 3:1-Auswärtssieg!

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 12. November 2019 (01:54)
Trainer Manuel Leitgeb und seine Truppe haben einen Lauf.
CS

Die St. Pöltner Volleyballer bleiben weiterhin erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei PSV Salzburg starteten die Panthers im ersten Satz aber noch zu brav ins Spiel.

„Wir waren zu sehr auf Kontrolle bedacht und somit ging der erste Satz auch verdient an Salzburg“, erklärt Spielertrainer Manuel Leitgeb, der das in der Satzpause auch klar angesprochen hat. Das Team ist danach mutiger ans Werk gegangen. Es wurde mehr Risiko genommen und mehr Druck aufgebaut. „Wir haben damit den Salzburgern signalisiert, dass wir die drei Punkte mitnehmen wollen und sie haben darauf verunsichert reagiert“, freut sich Leitgeb. Man dominierte den Satz und konnte zum 1:1 ausgleichen.

Doch der dritte Satz verlief zunächst sehr unglücklich für die St. Pöltner. Trotz erneut mutiger Angriffe kam Salzburg in einen Lauf und es war ein hartes Stück Arbeit, diesen zu stoppen und dann vor allem das Ergebnis noch zugunsten der USP zu drehen. Aber die Leitgeb-Truppe schaffte es und sorgte für die 2:1-Führung.

Auch im vierten Satz war der Start nicht gut, doch erneut kämpfte man sich zurück. Und im Finish gelang es sogar, die Kontrolle über ihn zu erlangen. Zuspieler Matthias Köstler konnte dann mit einem gefühlvollen Leger den Run der Salzburger stoppen und ermöglichte der USP den ersten Matchball, der auch sofort zum 3:1-Auswärtssieg verwertet wurde.

Das Fazit von Trainer Leitgeb: „Das war eine extrem starke Salzburger Mannschaft, was den Sieg zu einem Besonderen macht! Im ersten Satz haben wir noch zu sehr auf Sicherheit gespielt, ab dem zweiten Satz dann mit voller Power und der Mut wurde belohnt. Im dritten und vierten Satz haben wir dann Stärke gezeigt, weil wir uns auch von unglücklichen Rückständen schnell erholt haben, die Konzentration und der Fokus immer da waren.“

Jetzt geht’s am 16. November noch zu einem Auswärtsspiel nach Bisamberg, bei dem man sich weitere drei Punkte holen will.

„Aber das Kribbeln wegen dem Cupspiel am 17. November gegen Ried ist bei jedem schon da. Wir wollen unbedingt die Sensation schaffen und das zweite Mal in Folge unter die besten Vier im ÖVV-Cup kommen. Das Final-Four ist das klare Ziel und am 17. November mit Sicherheit unser wichtigstes Spiel des Jahres. Wir hoffen auf eine tolle Heimkulisse, dann ist alles möglich, obwohl wir Außenseiter sind im Duell mit einem Team der 1. Bundesliga“, freut sich nicht nur Leitgeb auf den Fünften der höchsten Spielklasse.