Leichtsinn verboten. Rohrbach will sich gegen Mauer seiner Sache nicht zu sicher sein. Hainfeld hofft auf einen Schritt aus der Krise.

Von Romeo Felsenreich. Erstellt am 27. Oktober 2014 (15:21)
NOEN, Wolfgang Wallner
Rohrbachs Stürmerstar Aleksandar Stanojcic (rechts) war für Karlstetten und Nikolaus Moser nur schwer zu halten. Der USC siegte klar mit 3:0.

ROHRBACH - MAUER, FREITAG, 19.30 UHR: Noch zwei Siege, dann hat die Kovacevic-Elf alle dreizehn Runden des Herbstdurchgangs ohne Punkteverlust überstanden. Das vorletzte Duell steigt am Freitag gegen Mauer. Das Team von Trainer Christian Pock machte zuletzt mit einem knappen Sieg bei Titelmitfavorit Ybbs von sich zu sprechen. „Ich denke das Ergebnis zeigt schon, dass wir auf der Hut sein müssen. Für Überheblichkeit ist jedenfalls keinen Platz“, will Trainer Dalibor Kovacevic das Ziel Meistertitel nicht aufgrund von Leichtsinn aufs Spiel setzen.

Der Trainer kann wie auch in den letzten Wochen wieder aus dem Vollen schöpfen. Einzig Stefan Bader, der gegen Karlstetten aufgrund einer Verkühlung fehlte, ist fraglich. „Wenn er wieder im Besitz all seiner Kräfte ist, wird er aber sicher dabei sein“, versichert Kovacevic.

KARLSTETTEN - HAINFELD, SAMSTAG, 14 UHR: Sowohl Karlstetten als auch Hainfeld befinden sich derzeit in einer Formkrise. Die Chancen, dass zumindest einem der beiden Teams der Befreiungsschlag gelingt, sind groß. „Mindestens ein Punkt wäre wichtig“, hofft Fischer. Nicht bauen kann er auf seinen Freistoßspezialisten Tibor Czar. Nach seiner Verletzung im Spiel gegen Neuhofen wird er auch in den letzten Spielen des Herbstdurchgangs nicht mehr zum Einsatz kommen.

Dass man trotz der Pleiteserie in der Tabelle punktemäßig noch nicht ganz abgeschlagen ist, gibt Fischer Hoffnung. „Mit vier Punkten aus den letzten zwei Spielen wäre das ein versöhnlicher Abschluss.“