Evergreen blüht im Regen richtig auf. Ausnahmeläufer Wolfgang Wallner zeigte, dass er auch mit 53 Lenzen noch immer einsame Spitze ist.

Erstellt am 19. September 2017 (01:47)
NOEN
Siegesgewiss. Wolfgang Wallner bog mit sattem Vorsprung in die letzte Kurve ein und trumpfte einmal mehr beim Wachau-Marathon auf.

Das war also der fünfte Streich! Mit mehr als zehn Minuten Vorsprung auf Mario Sturmlechner lief Evergreen Wolfgang Wallner bei der Jubiläumsausgabe des Wachau-Marathons zu seinem fünften Erfolg.

Damit hat der Athlet von ASKÖ Sparkasse Hainfeld ein Viertel aller Marathons in der Wachau gewonnen. Trotz Regens und tiefer Temperaturen brannte mit 2:32,23 Stunden eine Topzeit auf den Asphalt. „Wolfgang Wallner ist ja kein Teenager mehr. Umso tiefer muss ich meinen Hut vor ihm ziehen. Unglaublich, wie stark seine Performance war“, streute Organisator Michael Buchleitner dem 53-Jährigen Rosen.

Starke Performance von Wallner

Wallner „musste sich aufraffen, um heuer in der Wachau noch einmal an den Start zu gehen. Umso glücklicher bin ich über die Zeit unter Bedingungen, die nicht gerade einfach waren“, erklärte der Sieger.

Die Halbmarathon-Distanz war erwartungsgemäß eine Domäne der kenianischen Stars. Als bester Österreicher klassierte sich Christian Steinhammer (USKO Melk) am starken neunten Rang. „Nach 15 Kilometern hat man den Regen schon gespürt, da wurde es ganz schön kalt auf den Oberschenkeln“, schildert der Mann aus St. Georgen/Leys, der in unserer Region u.a. mit dem Sieg beim St. Veiter Straßenlauf allen Sportfans ein Begriff ist.

Regen als großer Spielverderber

„Ein großes Lob den Pacemakern. Sie haben einen tollen Job gemacht.“ Steinhammers Zeit: 1:05,30 Stunden. Bester Bezirksläufer über die 21 Kilometer wurde Franz Wegerer (GF Fittings Traisen). Seine Zeit von 1:43 Stunden reichte zum guten 60. Rang in der stark besetzten Altersklasse M50.

Sehr gut präsentierte sich die Hainfelderin Julia Gruber-Graf beim Viertelmarathon, der von Achleiten nach Krems führte. Sie blieb nur neun Sekunden über der „magischen“ Ein-Stunden-Marke und finishte auf Platz 400.