Götschl nur von Schenk geschlagen. Bei der 22. Auflage des Traditionslaufs trumpfte die LC-Mank-Läuferin auf. Klubkollege Philipp Barbi auf Rang sechs.

Von Michael Bouda und Helene Waxenecker. Erstellt am 25. Februar 2020 (01:35)

Bei windigen Verhältnissen, aber weit besser als es die Wettervorhersagen prophezeit hatten, stieg in der Melker Au das Finale des 4-Städte-Crosscups. „Es hat alles perfekt geklappt“, freute sich Organisator Herbert Sandwieser vom HSV Melk.

Aus Bezirkssicht gab es nach dem Rennen über vier Runden mit insgesamt 5,65 Kilometern Länge viel zu feiern. Die erst 17-jährige Katharina Götschl lief in Melk wie auch in der Cupwertung nach Halbmarathon-Staatsmeisterin Victoria Schenk zur Silbermedaille. „Bis auf den Wind war das heute ein super Rennen. Natürlich ist der erste Platz das eigentliche Ziel, aber dadurch, dass ich in Krems die mehrfache Siegerin der letzten Jahre schlagen konnte, bin ich mit meinem zweiten Platz voll und ganz zufrieden“, freute sich die U20-Läuferin vom LC Mank beziehungsweise USKO Melk.

Bei den Herren war es bis kurz vor Schluss ein Dreikampf zwischen Andreas Postl, Clemens Winter und Domenik Vizani, den Postl auf den letzten Metern für sich entschied. „Sie haben wirklich bis zum Schluss gefightet“, zeigte sich auch Sandwieser überrascht ob der Spannung. Bester männlicher Bezirksvertreter war LC-Mank-Läufer Philipp Barbi mit Rang sechs, gefolgt vom Klubkollegen Martin Reisinger auf dem elften Platz.

Mit dabei war auch das Melker Ruder-Ass Clara Berger. „Es war ungewohnt – länger als meine 2.000 Meter“, lachte die Ruder-Indoor-Staatsmeisterin nach dem Zieleinlauf.

In der U12 holten Johanna Daxböck und Jakob Fohrafellner sowohl in Melk über 1.420 Meter als auch in der Gesamtwertung die Goldmedaille. Niklas Blauensteiner vom USKO Melk belegte in der U16 in Melk Platz drei und Paul Steiner verpasste in der Gesamtwertung den Sprung aufs Stockerl nur knapp. Mona Blauensteiner holte in der Cupwertung Silber.