Katharina Götschl von Rekord geschlagen. Katharina Götschl musste sich in Greinsfurth nur Victoria Schenk geschlagen geben, die neuen Streckenrekord lief.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 28. Januar 2020 (02:41)
Auf Rang zwei. Nach dem Sieg in Krems lief Katharina Götschl in Greinsfurth hinter Victoria Schenk auf den zweiten Platz.
Raimund Bauer

Die perfekten Bedingungen ermöglichten bei der zweiten Station des 4-Städte-Crosscups in Greinsfurth neue Streckenrekorde. Die haushohe Favoritin Victoria Schenk verbesserte ihre Zeit über die 5.550 Meter um zehn Sekunden und überquerte die Ziellinie nach 20:41,4 Minuten. „Das hatte ich nicht im Fokus. Ich bin auch nicht ans Limit gegangen“, erklärte die Siegerin, deren großes Ziel der Wien-Marathon ist. „Da möchte ich eine Zeit um 2:40 Stunden erreichen“, fügte Schenk hinzu.

Auf dem zweiten Platz landete Katharina Götschl, die weiterhin die Führung im 4-Städte-Cross cup innehat. Die junge Oberndorferin benötigte 22:11,4 Minuten.

Zweikampf um Sieg bei den Herren

Bei den Herren entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Andreas Postl und Domenik Vizani. Der im neuen Jahr zum LC Neufurth gewechselte Vizani erledigte in Runde zwei und drei die Führungsarbeit. Im Zielsprint setzte Postl aber zur Attacke und gewann. „Wir haben uns beide nichts geschenkt. Am Ende hatte ich noch ein bisschen mehr Kraft und habe daher im Zielsprint nochmals alles reingelegt. Und es ist aufgegangen“, freute sich der Sieger (19:06,6 Minuten). Vizani ärgerte sich im Zielbereich und klopfte sich dabei kräftig auf die Oberschenkel. „Ich wollte unbedingt einen Heimsieg feiern und dann war ich nur zwei Sekunden davon entfernt“, sagte er. Auf Rang drei landete Niklas Keller mit 19:46,5 Minuten vom RATS Amstetten.

Während der Streckenrekord bei den Herren ausblieb, legte der Nachwuchs eine Talentprobe ab. Damjan Error, von der Sportunion Waidhofen, verbesserte den Rekord über die 1.850 Meter ebenso wie Laura Tatzreiter vom LCA Amstetten. Beide liefen in der Altersklasse U16. Organisator Reinhard Gruber zeigte sich nach dem Rennen erleichtert: „Die Bedingungen waren so perfekt wie noch nie.“