Steinböck kürt sich zum Landesmeister. ASK-Loosdorf-Läufer Gerhard Steinböck trumpft auf. Manker holen dritten Landesmeistertitel in der Mannschaft.

Von Helene Waxenecker. Erstellt am 21. Juli 2021 (02:13)

Bei strömendem Regen fanden die Meisterschaften in Waidhofen/Ybbs statt. Die Teilnehmer mussten 6,4 Kilometer und 430 Höhenmeter auf den Buchenberg bewältigen. Bei den Männern setzte sich der erst 19-jährige Paul Schedlbauer (Union Waidhofen) in 28:32 Minuten vor Gerhard Steinböck (ASK McDonalds Loosdorf) und Klaus Vogl (LCA Umdasch Amstetten) durch. Somit holte sich Steinböck den Landesmeistertitel, weil Schedlbauer in der U20 gewertet wird.

Unter das stark besetzte Starterfeld bei den Berglauf-Landesmeisterschaften reihten sich auch die Laufclub- Mank-Läufer Alexander Luger, Mario Sturmlechner, Manuel Hofegger und Philipp Barbi. Mario Sturmlechner konnte seinen Titel nicht verteidigen, holte aber Gold in der Klasse M35 und landete auf dem vierten Gesamtrang in 30:37 Minuten. Dahinter folgten seine Vereinskollegen Hofegger (30:42) und Barbi (31:24) auf Platz fünf und sechs. Durch die Top-Platzierung freute sich der LC Mank zum dritten Mal in Folge über den Mannschafts-Landesmeistertitel. Der ASK McDonalds Loosdorf holte mit Ernst Eigelsreiter, Majcen Rolf und Gerhard Steinböck Bronze in der Mannschaftswertung. Silber ging an die Sportunion Waidhofen.

Der Startschuss zum Berglauf erfolgte im Alpenstadion, die Ziellinie war bei der oberen Buchenbergkapelle. Von Beginn an setzten sich die vier Favoriten vom Feld ab. Der Titelverteidiger Mario Sturmlechner machte die Führungsarbeit von Kilometer eins bis drei. Etwas nach drei Kilometern ging der erst 19-jährige Waidhofner Paul Schedl bauer an die Spitze. Sturmlechner und Gerhard Steinböck rissen ab. Steinböck kämpfte sich wieder an Schedlbauer heran, aber Sturmlechner musste die beiden und Klaus Vogl ziehen lassen. Die drei pushten sich gegenseitig und lieferten sich bis zum Ende ein spannendes Rennen, das letztendlich Lokalmatador Schedlbauer für sich entscheiden konnte.

„Als Mannschaft konnten wir alle wieder unsere Stärke im Berglauf beweisen.“ Mario Sturmlechner, LC Mank-Läufer

„Obwohl ich meinen Titel nicht verteidigen konnte, bin ich mit dem vierten Rang zufrieden. Diesmal erwischte ich nicht meine beste Tagesverfassung. Über die Titelverteidigung in der Mannschaftswertung freue ich mich besonders“, meinte Sturmlechner.