Ein Titel geht in die Vereinsannalen ein. Robert Hochenauer sicherte sich seinen ersten Österreichischen Meistertitel in seiner Disziplin Cadre 35/2.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 18. Februar 2020 (01:46)
Siegerlächeln. BC Bruck/Leitha-Obmann Robert Krakhofer gratulierte den Siegern: dem Silbermedaillengewinner und Titelverteidiger Markus Krksa, dem neuen österreichischen Meister Robert Hochenauer vom EMBSC und Bronzemedaillengewinner Jörg Kraus (ebenfalls EMBSC, v. l.).
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In der 43-jährigen Geschichte des Ersten Melker Billard Sportclubs (EMBSC) gab es bisher nur einen Österreichischen Meister. Karl Buchegger gewann diesen Titel in der Disziplin Einband. Nun ist er aber nicht mehr alleine. Bei den 56. Österreichischen Meisterschaften in der Disziplin Cadre 35/2 in Bruck/Leitha sicherte sich Robert Hochenauer ebenfalls den Meistertitel. Über drei Tage lang musste der Melker Spitzenleistungen erbringen. Zu Beginn musste Hochenauer gegen Christoph Höpfler von der Wiener Billard Assoziation antreten. Die Partie gewann er mit 250:156 Punkten. Auch Martin Mader aus St. Pölten stellte für den EMBSC-Athleten kein Hindernis dar. Mit 250:190 Zählen sicherte sich Hochenauer den zweiten Sieg. Die beste Partie des Turniers lieferte Hochenauer ausgerechnet gegen seinen Vereinskollegen Jörg Kraus ab.

Nach lediglich drei Aufnahmen war die Partie erledigt und der spätere österreichische Meister siegte überlegen mit 250:14 Zählern. Auch in den letzten beiden Partien zeigte sich Hochenauer in Hochform. Manfred Hefert aus Graz bekam dies beim 250:149-Erfolg zu spüren. Den perfekten Schlusspunkt setzte der Melker ausgerechnet gegen den Titelverteidiger Markus Krska aus Mariahilf. Mit 250:110 Zählern waren ihm das perfekte Turnier und der Titel sicher. In der langen Karriere von Robert Hochenauer war es der bisher größte Erfolg.

Doch auch Vereinskollege Jörg Kraus durfte sich über eine Medaille freuen. Kraus holte sich drei Siege. Da aber auch weitere drei Athleten drei Siege einfuhren, musste der Generaldurchschnitt entscheiden. Der Melker landete mit dem drittbesten Schnitt auf Rang drei.