Showdown mit über 1.000 Pferdestärken. Das Kilber Brüderduo Günther und Markus Denk wollen in den nächsten Wochen vor allem international aufzeigen.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 29. August 2017 (05:00)
Raimund Bauer
Drift-Brüder. Günther (v. l.) und Markus Denk wollen mit ihren neuen Fahrzeugen auch international voll durchstarten. Das nächste Rennen steigt am Sachsenring in Deutschland.

Bei Geschwindigkeiten von 200 Kilometer pro Stunde sein Fahrzeug zum Driften zu bringen, ist nicht gerade jedermanns Sache. Doch zwei Kilber Brüder nehmen die Herausforderung an. Beim Rennen am Sachsenring wird dieses Szenario auf die beiden zukommen.

Und um beim „King of Europe“-Bewerb vorne mitmischen zu können, braucht es Überwindung. „Ich werde mich aber langsam herantasten. Zum Vergleich: In Greinbach driften wir bei maximal 120 km/h“, erklärte Günther Denk. Doch das Duo hat auch neue Waffen am Start. Die Kilber haben zwei BMW in den letzten Wochen aufgebaut. Günther Denk hat 600 PS unter der Haube. Bruder Markus 400 PS.

„Dennoch sind wir vom Material her noch immer in der unteren Liga und müssen dies mit unserem fahrerischen Können ausgleichen“, sagte Günther Denk. Das Ziel für beide Piloten ist ein Platz unter den besten zehn Fahrern. „Wenn alles läuft, ist sogar ein Rang unter die ersten Fünf möglich“, zeigte sich Günther Denk optimistisch. Der Optimismus hat auch einen Grund: Beim Finale in Greinbach (30. September) streben die Drifter einen Platz auf dem Podium an. Bevor die beiden aber international den großen Angriff vornehmen, stehen auch noch zwei Showbewerbe auf dem Programm.

Nicht mit am Start sind die Drift-Brüder jedoch beim letzten Rennen der Drift-Staatsmeisterschaft am Melker Wachauring. „Wir wollten einfach einmal Neues sehen. Seit 2011 war ich bei der Drift-Challenge und habe dort viel gelernt. Dafür bin ich dankbar. Aber es war Zeit für Veränderung“, so Denk.