Trotz Unfall Rang vier für Markus Denk. Günther Denk schied aufgrund eines technischen Defekts beim Heimrennen am Wachauring aus. Bruder Markus schlitterte nach einem Unfall knapp am Podest vorbei.

Von Helene Waxenecker. Erstellt am 09. Juli 2019 (03:00)
privat
Mechaniker-Crew. Mit vereinten Kräften schaffte es die Mannschaft, den Rennwagen rechtzeitig zu reparieren.

Das erste Heimrennen am Wachauring verlief für die Brüder Denk nicht nach Plan. Bei der Qualifikation riefen die beiden ihre Leistung perfekt ab. Markus Denk belegte sogar den vierten Rang. „Aufgrund der hervorragenden Platzierung ging ich am Renntag als erster an den Start und hatte somit leichtes Spiel, in die nächste Runde zu gelangen“, berichtet Markus Denk.

Sein Bruder hatte hingegen schon zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen. Der Motor des BMW M3 Turbo verweigerte, wodurch Denk mit null Punkten ausschied. Das Team vom Kilber Motorsportclub GDrift Performance setzte nun seine gesamte Hoffnung in Markus Denk und seinen BMW E46 330 Turbo. Im zweiten Battle besiegte er Sebastian Matuszewski mit einem klaren 8:2 und 6:4. Im dritten Battle fuhr Markus Denk ganz knapp hinter dem Ungarn András Rózsa. Rózsa, der seine Premiere am Wachauring feierte, verlor die Kontrolle und knallte in die Boxenmauer. Das Auto wurde auf die Rennstrecke geschleudert. Es kam zum Crash, bei dem beide Fahrzeuge erheblichen Schaden nahmen. Den Piloten passierte zum Glück nichts und Denk stieg in die nächste Runde auf.

In letzter Sekunde stand der Wagen bereit

Die Mechaniker-Crew gab sofort ihr Bestes. Somit stand Denk beim nächsten Rennen, gegen den Niederländer Rick van Goethem, am Start. Schon beim ersten Aufeinandertreffen war der BMW aber so beschädigt, dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Durch den vierten Gesamtrang sammelte der Kilber dennoch wertvolle Meisterschaftspunkte.