Keinesfalls altes Eisen. Gerhard Sedlacek bestach am Slovakiaring mit seinem Porsche 911 und gewann. Dabei fing beim ersten Training sein Auto nach einem Ölgebrechen kurzfristig Feuer.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 28. August 2018 (02:56)
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Dem Feld voraus. Gerhard Sedlacek holte sich in seiner Klasse den Sieg am Slovakiaring.

Dass Gerhard Sedlacek noch lange nicht zum alten Eisen in der Rennszene gehört, bewies der Porsche-Pilot wieder am Slovakiaring. In der Klasse Porsche Classic Cup sicherte sich Sedlacek im ersten Rennen überlegen den Sieg.

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Dabei erlebte der gebürtige Ybbser im ersten freien Training eine Schrecksekunde. Bei seinem Porsche stieg hinten Rauch auf und die Streckenposten signalisierten Sedlacek, dass sein Fahrzeug Feuer gefangen hätte. „Zuerst habe ich gar nicht verstanden, was los war. Als ich aber den Rauch gesehen habe, habe ich das Auto abgestellt und bin schnell aus dem Fahrzeug gesprungen. Schlussendlich konnte ich den Brand auch noch selber löschen“, berichtete der Motorsportler.

Der Grund für das Feuer: Frisches Öl rann über den Auspuff und über den Motor. Ein Riss beim Ölverschluss verhinderte auch den zweiten Start am Slovakiaring. „Es war mir einfach zu riskant. Mein Auto hätte nochmals Feuer fangen können und dann wäre möglicherweise mehr am Fahrzeug kaputt gewesen. Das war es mir einfach nicht wert“, gestand Sedlacek. Nun bereitet er sich bereits auf das nächste Rennen vor. Dieses findet am 14. September auf dem Salzburg-Ring statt.